Gärtnern und Seele: Warum der Garten glücklich macht

„Dumme hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten“ – dieses alte bengalische Sprichwort bringt auf den Punkt, was viele Gartenfreunde längst wissen: Der Garten ist weit mehr als ein Ort für Blumen und Gemüse. Bei der Gartenarbeit tust du, ohne es zu merken, auch etwas für deine Seele, denn der Umgang mit Pflanzen, der direkte Kontakt mit der Erde, die Schönheit der Blüten und ihr herrlicher Duft, die Wahrnehmung des Werdens und Vergehens in der Natur – all das führt unweigerlich zu mehr Gelassenheit und fördert den Abbau von Aggressionen und Ängsten.

Im Detail

Gesundheit heißt ja nicht nur, frei von Beschwerden zu sein, es bedeutet auch Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Nicht umsonst sagt ein altes bengalisches Sprichwort: „Dumme hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.“ Bei der Gartenarbeit tust du, ohne es zu merken, auch etwas für deine Seele, denn der Umgang mit Pflanzen, der direkte Kontakt mit der Erde, die Schönheit der Blüten und ihr herrlicher Duft, die Wahrnehmung des Werdens und Vergehens in der Natur – all das führt unweigerlich zu mehr Gelassenheit und fördert den Abbau von Aggressionen und Ängsten. Mit anderen Worten: Gärtnern ist Balsam für die Seele, und wenn du schließlich am Ende eines Gartentages auf das zurückblickst, was du an diesem Tag geschafft hast, dann stellt sich von ganz allein ein Gefühl der tiefen inneren Zufriedenheit und auch Ausgeglichenheit ein! Gesundheit kommt aber auch von innen, und Wohlbefinden geht einher mit einem funktionierenden Stoffwechsel – und dazu trägt eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheidend bei. In unserer schnelllebigen Zeit nehmen sich viele Menschen keine Zeit mehr, ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten oder im Kreis von Familie oder Freunden zu genießen – da wird zwischen zwei Terminen mal eben ein Imbiss im Stehen genommen oder schnell ein Schokoriegel verdrückt, um den schlimmsten Hunger zu stillen. Dabei ist es so wichtig, darauf zu achten, von was und wie man sich ernährt. Es heißt ja auch so treffend: „Du bist, was du isst.“ Wenn mich jemand fragt, warum ich so fit bin und ob ich aktiv Sport betreibe, dann sage ich immer: „Ganz einfach, ich habe einen Garten!“

Gaertner Poetschkes Tipp: Nimm dir am Ende eines Gartentages bewusst einen Moment Zeit, um auf das Geschaffte zurückzublicken – dieses Gefühl der Zufriedenheit ist unbezahlbar und stärkt deine innere Balance nachhaltig.

Häufig gestellte Fragen

Warum macht Gärtnern glücklich?

Der Umgang mit Pflanzen, der Kontakt mit der Erde und die Schönheit der Blüten fördern Gelassenheit und bauen Stress ab. Gärtnern ist Balsam für die Seele und schenkt dir am Ende des Tages ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.

Hilft Gärtnern gegen Stress?

Ja, Gärtnern fördert nachweislich den Abbau von Aggressionen und Ängsten. Die Wahrnehmung des Werdens und Vergehens in der Natur führt zu mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

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