Der September markiert den Übergang vom Sommer zum Herbst und bringt wichtige Gartenarbeiten mit sich. Jetzt ist die Zeit, um Erntegut einzulagern, Kübelpflanzen zu schützen und den Garten auf die kühlere Jahreszeit vorzubereiten. Die alten Lostage und Bauernregeln geben dabei wertvolle Hinweise auf das kommende Wetter.
Wichtige Aufgaben in diesem Monat
Lostage: 1. September: Ist’s an Sankt Ägidi rein, wird’s so bis Michaeli (29. September) sein. 7. September: Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. 29. September: Kommt Michael heiter und schön, wird’s noch vier Wochen so gehn.
Bauernregeln: Septemberregen – des Bauern Segen, dem Winzer Gift, wenn er ihn trifft. Sind im September noch viel Fliegen an der Wand, so hält die Sonne dem Froste stand. Soll der September den Gärtner erfreun, so muss er gleich dem Märzen sein.
Gartenarbeiten im September: Äpfel sind für kurze Zeit gut im Kellerregal aufgehoben. Im Freien übersommerte Zimmerpflanzen müssen wieder ins Haus. In rauen Regionen müssen die empfindlicheren Kübelpflanzen wie Hibiskus und Enzianstrauch jetzt geschützt oder eingeräumt werden, damit sie keinen Frostschaden erleiden.
Gaertner Poetschkes Tipp: Räume deine Kübelpflanzen rechtzeitig ein, bevor die ersten Nachtfröste drohen. Hibiskus und Enzianstrauch reagieren besonders empfindlich auf Kälte und sollten in rauen Regionen bereits im September ins Winterquartier umziehen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arbeiten sind im September besonders wichtig?
Im September solltest du vor allem geerntete Äpfel einlagern, übersommerte Zimmerpflanzen ins Haus holen und empfindliche Kübelpflanzen wie Hibiskus und Enzianstrauch schützen oder einräumen.
Wann müssen Kübelpflanzen im September ins Haus?
In rauen Regionen sollten empfindliche Kübelpflanzen bereits im September eingeräumt werden, bevor die ersten Nachtfröste auftreten und die Pflanzen schädigen können.