Der Juli ist die Zeit der Nachsaaten und der Vorsorge: Jetzt kannst du noch viele Gemüsesorten für die Herbsternte aussäen und gleichzeitig deine Pflanzen vor typischen Sommerkrankheiten schützen. Im Freiland können Blattsalate, Endivien, Zuckerhut, Radicchio, Spinat, Mangold, Chinakohl, Pak-Choi, Rote Bete, Herbstrüben, Rettiche und Radieschen gesät werden. Besonders wichtig: Mitte des Monats ist der letzte Termin für die Aussaat von Buschbohnen.
Weitere Gartenarbeiten und Hinweise
Bei feuchter Witterung solltest du ab Mitte des Monats bei Tomaten, Kartoffeln und Paprika auf einen Befall mit Krautfäule achten. Rhabarber benötigt nach Ende der Ernte eine kräftige Düngung mit verrottetem Stallmist oder Kompost, um sich für die nächste Saison zu regenerieren. Generell solltest du das Düngen zehn Tage vor der Ernte bei mineralischen Düngern bzw. drei Wochen vor der Ernte bei organischen Düngern einstellen, damit sich keine Rückstände im Gemüse anreichern können.
Gärtner Poetschkes Tipp: Achte darauf, dass du bei organischen Düngern mindestens drei Wochen vor der Ernte die letzte Düngung vornimmst. So vermeidest du übermäßige Nitrateinlagerungen im Gemüse und erhältst gesundes, schmackhaftes Erntegut.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arbeiten sind im Gemüsegarten im Juli besonders wichtig?
Im Juli stehen Nachsaaten für die Herbsternte im Vordergrund. Du kannst Blattsalate, Endivien, Zuckerhut, Radicchio, Spinat, Mangold, Chinakohl, Pak-Choi, Rote Bete, Herbstrüben, Rettiche und Radieschen aussäen. Außerdem solltest du bei feuchter Witterung auf Krautfäule achten.
Was sollte ich im Juli im Gemüsegarten auf keinen Fall vergessen?
Mitte des Monats ist der letzte Termin für die Aussaat von Buschbohnen. Außerdem benötigt Rhabarber nach der Ernte eine kräftige Düngung mit Kompost oder Stallmist.