Feldsalat ist eine besondere Delikatesse: Er liefert in den Wintermonaten frische Vitamine und schmeckt zart würzig mit einer leicht nussigen Note. Die Schweizer nennen ihn deshalb auch Nüsslisalat.
Herkunft und Nährwerte
Feldsalat (Valerianella locusta) wuchs früher häufig auf Wiesen, Feldern und in Weinbergen und wurde gesammelt. Als Kulturpflanze wird er erst seit dem 20. Jahrhundert angebaut. Er gilt wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts als das gesündeste Salatgemüse und enthält zudem Vitamin B6, Provitamin A, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Folsäure.
Aussaat und Anbau
Feldsalat wird ab Mitte Juli bis Ende September direkt ins Freiland gesät. Die Ernte beginnt ab Mitte September und reicht bis in den März. Feldsalat ist winterhart und kann auf dem Beet überwintern. Er sorgt dafür, dass der Boden in der Gartensaison nicht offen liegt und ungenutzt bleibt.
Gaertner Poetschkes Tipp: Frisch geernteter Feldsalat aus dem eigenen Garten schmeckt deutlich besser als die im Handel erhältliche Ware. Außerdem ist er wegen des hohen Ernteaufwandes im Handel relativ teuer.
Häufig gestellte Fragen
Wann wird Feldsalat ausgesät?
Feldsalat wird ab Mitte Juli bis Ende September direkt ins Freiland gesät. Die Ernte beginnt ab Mitte September und reicht bis in den März hinein.
Ist Feldsalat winterhart?
Ja, Feldsalat ist winterhart und kann auf dem Beet überwintern. Er liefert auch in den Wintermonaten frische Vitamine, wenn andere Salate längst abgeerntet sind.