Erdflöhe sind kleine Käfer, die mit ihren kräftigen Sprungbeinen wie Flöhe springen. Kleine runde Löcher in Blättern sind das typische Zeichen ihres Befalls.
Erdflöhe erkennen und Schadbilder bestimmen
Kleine runde Löcher in Blättern deuten auf die Aktivitäten von Erdflöhen hin. Der Name ist irreführend, da es sich nicht um Flöhe, sondern um etwa 2 bis 4 mm große, schwarze oder gelb gestreifte Käfer handelt. Ihren Namen verdanken sie ihren kräftigen Sprungbeinen, mit denen sie sich flohartig hüpfend fortbewegen. Die Käfer fressen an der Blattoberseite, das Resultat ist der typische Fensterfraß. Im Frühjahr treten auch Fraßschäden an Samen und Keimblättern auf. Stark betroffen sind Levkojen, Goldlack, Malven und Fuchsien sowie Kohl, Radieschen und Rettich.
Erdflöhe vorbeugen und bekämpfen
Die Larvenentwicklung und Verpuppung erfolgt unter der Erde. Die Jungkäfer schlüpfen von Juli bis August. Erdflöhe sind keine Kostverächter – sie fressen das, was sie finden, besonders weich und zart lieben sie es. Kulturschutznetze über Gemüsesaaten verhindern den Zugang der Käfer. Regelmäßiges Gießen hält die Erde feucht und macht sie für Erdflöhe weniger attraktiv. Bei starkem Befall können Insektizide eingesetzt werden. Natürliche Feinde wie Laufkäfer und Vögel fressen Erdflöhe.
Gaertner Poetschkes Tipp: Halte die Erde um junge Kohlpflanzen und Radieschen gleichmäßig feucht – trockene Bedingungen fördern den Erdfloh-Befall erheblich.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Erdfloh-Befall?
Kleine runde Löcher in Blättern sind das typische Zeichen. Bei Berührung springen die kleinen schwarzen oder gelb gestreiften Käfer weg.
Wann schlüpfen Erdflöhe?
Die Jungkäfer schlüpfen von Juli bis August. Im Frühjahr sind die überwinterten Altkäfer besonders aktiv und richten an jungen Keimlingen großen Schaden an.