Erbsen und Bohnen: Geschichte und Naehrwert

Als Schmetterlingsbluetler (Leguminosae) zaehlen Erbsen und Bohnen zu den aeltesten und wichtigsten Nutzpflanzen der Menschheit. In vielen Laendern der Erde spielen sie bis heute als Grundnahrungsmittel eine zentrale Rolle. Ihr hoher Eiweissgehalt macht sie besonders in Regionen, wo Fleisch knapp ist, zu einem unverzichtbaren Nahrungsmittel. Schon in der Antike wurden sie in Aegypten, Griechenland und Rom angebaut und geschaetzt.

Huelsenfrueche als Grundnahrungsmittel weltweit

Erbsen und Bohnen gehoeren zur Familie der Schmetterlingsbluetler (Leguminosae) und zaehlen zu den aeltesten und wichtigsten Kulturpflanzen ueberhaupt. In vielen Laendern sind sie wegen ihres hohen Eiweissgehalts ein wichtiger Fleischersatz. Daneben enthalten Huelsenfrueche Kohlenhydrate, Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. Ihre Faehigkeit, ueber Knoellchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff zu binden, macht sie ausserdem zu wertvollen Vorfruechten im Gemuesegarten: Sie hinterlassen den Boden stickstoffreicher als sie ihn vorgefunden haben, was nachfolgenden Kulturen wie Kohl oder Tomaten zugutekommt. Schon in der Antike wurden Huelsenfrueche in Aegypten, Griechenland und Rom angebaut und geschaetzt.

Bedeutung von Erbsen und Bohnen im Hausgarten

Im Hausgarten ueberzeugen Huelsenfrueche durch ihre Genuegsamkeit und Vielseitigkeit. Sie brauchen wenig bis keinen zusaetzlichen Stickstoffduenger, da sie sich selbst versorgen koennen. Gleichzeitig bieten sie eine beeindruckende Sortenvielfalt: von gruenen Markerbsen ueber gelbe Wachsbohnen bis hin zu bunten Trockenbohnen in allen Farben. Frisch aus dem Garten geerntet schmecken sie am besten, da sich die Zuckerstoffe nach der Ernte rasch in Staerke umwandeln. Wer regelmaessig erntet, regt die Pflanzen zur weiteren Blueten- und Fruchtbildung an und verlaengert so die Erntezeit erheblich. Huelsenfrueche eignen sich ausserdem gut fuer die Mischkultur und sind vertraegliche Nachbarn fuer viele andere Gemuesearten.

Gaertner Poetschkes Tipp: Baue nach Huelsenfruechen mindestens drei Jahre lang keine anderen Leguminosen auf demselben Beet an – so beugst du Krankheiten vor und erhaeltst die Bodengesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Warum verbessern Erbsen und Bohnen den Boden?

Huelsenfrueche leben in Symbiose mit Knoellchenbakterien, die Luftstickstoff binden und im Boden anreichern. Nach der Ernte hinterlassen sie den Boden stickstoffreicher, was nachfolgenden Kulturen wie Kohl oder Tomaten zugutekommt.

Wie viel Eiweiss enthalten Huelsenfrueche?

Huelsenfrueche gehoeren zu den eiweissreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Getrocknete Bohnen und Erbsen enthalten je nach Sorte zwischen 20 und 25 Gramm Eiweiss pro 100 Gramm und sind damit ein wertvoller Fleischersatz.

Gärtner Pötschkes Neues Großes Gartenbuch – Band II: Gemüse und Kräuter (2011)

Seiten: 211

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