Rettich-Sorten gibt es in großer Vielfalt – von mildem Sommerrettich bis zum scharfen schwarzen Winterrettich. Die richtige Sorte zum richtigen Zeitpunkt macht den Unterschied bei Geschmack und Ernte.
Sommer- und Herbstrettich-Sorten
Sommerrettich-Sorten wie ‚Münchner Bier‘ oder ‚Riesenbutter‘ sind mild und werden ab April ausgesät. Herbstrettich-Sorten wie ‚Runder Schwarzer Winter‘ oder ‚Langer Schwarzer Winter‘ werden ab Juli ausgesät und sind nach drei bis vier Monaten erntereif. Sie sind schärfer als Sommerrettich und besser lagerfähig.
Schwarzer Winterrettich und Spezialitäten
Schwarzer Winterrettich ist besonders scharf und wird auch als Heilmittel bei Erkältungen und Husten eingesetzt. Ausgehöhlt und mit Honig gefüllt, ergibt er einen bewährten Hustensaft. Japanische Daikon-Sorten sind sehr lang und mild und eignen sich besonders für asiatische Gerichte. Alle Rettich-Sorten sollten nicht nach anderen Kreuzblütlern angebaut werden.
Gärtner Poetschkes Tipp: Bauen Sie sowohl Sommer- als auch Winterrettich an – so haben Sie von Sommer bis Winter immer frischen Rettich zur Hand, von mild bis scharf.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rettich-Sorte ist am mildesten?
Sommerrettich-Sorten wie 'Münchner Bier' oder 'Riesenbutter' sind am mildesten. Auch japanische Daikon-Sorten sind sehr mild und eignen sich für Einsteiger und Kinder.
Wie verwende ich schwarzen Winterrettich als Heilmittel?
Schwarzen Winterrettich aushöhlen, mit Honig füllen und über Nacht stehen lassen. Der entstehende Saft wird bei Husten und Erkältungen teelöffelweise eingenommen.