Batavia-Salat: Sorten, Anbau und Pflege

Batavia-Salat vereint das Beste aus zwei Welten: Seine Blätter sind knackiger als die von Butterkopfsalat, aber zarter als Eissalat. Die lockeren Köpfe sind besonders schossfest und lassen sich vom Frühjahr bis in den Herbst hinein anbauen – ideal für alle, die auch im Sommer frischen Salat ernten möchten.

Anbau und Pflege

Batavia-Salate werden wie andere Kopfsalate ausgesät und gepflegt. Gieße ausschließlich in den Morgenstunden, damit die Pflanzen bis zum Abend vollständig abtrocknen können – das beugt Mehltau wirksam vor. Schnecken sind der größte Feind deiner Salate: Schneckenzäune und Schneckenkorn schützen die jungen Pflanzen zuverlässig. Achte auf ausreichend Pflanzabstand, damit die Luft gut zirkulieren kann und die lockeren Köpfe sich ungehindert entwickeln können.

Schädlinge und Resistenzen

Echter und Falscher Mehltau können Batavia-Salate befallen, weshalb du resistente Sorten bevorzugen solltest. Blattläuse dringen bis in die Salatherzen vor und sind schwer zu bekämpfen – braunlaubige Sorten werden erfahrungsgemäß seltener befallen. Salatwurzelläuse befallen die Wurzeln und führen zum Welken der Pflanzen. Bei ersten Anzeichen solltest du betroffene Pflanzen sofort entfernen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Gaertner Poetschkes Tipp: Batavia-Salate sind besonders schossfest und eignen sich daher hervorragend für den Sommeranbau, wenn andere Sorten schnell in die Blüte treiben. Wähle für die heißen Monate gezielt hitzetolerante Sorten aus.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Batavia-Salat von Kopfsalat?

Batavia-Salate bilden nur lockere, nicht fest geschlossene Köpfe. Die Blätter sind knackiger als beim Butterkopfsalat, aber nicht so fest wie beim Eissalat. Batavia ist zudem deutlich schossfester und eignet sich daher besonders gut für den Sommeranbau.

Wie schütze ich Batavia-Salat vor Mehltau?

Gieße ausschließlich morgens, damit das Laub bis zum Abend abtrocknen kann. Sorge für gute Luftzirkulation durch ausreichende Pflanzabstände und wähle resistente Sorten. Bei Befall entferne befallene Blätter sofort, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Gärtner Pötschkes Neues Großes Gartenbuch – Band II: Gemüse und Kräuter (2011)

Seiten: 66

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