Porree anbauen gelingt in jedem Gemüsegarten: Lauch oder Preißlauch, wie er noch genannt wird, fehlt ganz bestimmt in keinem Gemüsegarten. Er liebt gutgedüngten, tiefgründigen Boden in zweiter Tracht. Die Aussaat kann ab März/April vorgenommen werden, und zwar auf ein lockeres Saatbeet. Ab Mai kann ausgepflanzt werden.
Aussaat und Pflanzung von Porree
Lauch oder Preißlauch wird er noch genannt und fehlt ganz bestimmt in keinem Gemüsegarten. Er liebt gutgedüngten, tiefgründigen Boden in zweiter Tracht, der also nicht frisch mit Mist gedüngt sein soll. Die Aussaat kann ab März/April vorgenommen werden, und zwar auf ein lockeres Saatbeet. Ab Mai kann man auspflanzen, was aber möglichst tief erfolgen soll, damit ein schöner weißer Schaft gebildet werden kann. Zu diesem Zwecke macht man eine etwa 15 cm tiefe Furche, in welche man in 15 cm Abstand auspflanzt. Der Reihenabstand sollte immer 20 cm betragen.
Häufeln, Ernte und Winterhärte von Porree
Nach und nach häufelt man dann die Rillen zu. Dadurch erhält man blendend weiße, sehr zarte Porreeschäfte. Die Ernte kann den ganzen Winter über bei offenem Wetter direkt vom Beet erfolgen, weil er sehr winterhart ist. Da der Porree ziemlich spät in den Boden kommen kann, ist er die geeignete Nachfrucht für alle abgeernteten Beete. Gut verträgt sich Porree immer mit der Möhre, sodass man sie abwechselnd dazwischenpflanzen kann. Sie schützen sich wechselseitig vor der Möhren- und Zwiebelfliege, die beider Geruch meiden.
Düngung, Nährwert und Verwendung von Porree
Wer während der Monate Juli und August das Porreebeet mit Pflanzenfutter bedenkt, wird das bei der Ernte merken. Pro Quadratmeter kann man je nach Sorte und Düngkraft des Bodens 3 bis 6 kg Ernte einbringen. 100 g Porreegemüse enthalten 46 Kalorien. An Vitaminen liefert er B1, B2 und C. Wachstumszeit 100 bis 180 Tage je nach Sorte. Botanisch heißt der Porree Allium porrum und wird zu den Liliengewächsen gerechnet. Seine Wiege stand in Italien. Porree eignet sich als Einzelgericht, als Gewürz und für Suppen. Der eigenartige herzhafte Geschmack macht ihn in der Küche so beliebt.
Häufig gestellte Fragen
Warum pflanzt man Porree in tiefe Furchen und häufelt ihn an?
Das tiefe Pflanzen und anschließende Häufeln sorgt dafür, dass die Schäfte im Dunkeln wachsen und sich bleichen. So entstehen blendend weiße, zarte Porreeschäfte.
Verträgt sich Porree gut mit anderen Gemüsekulturen?
Porree verträgt sich besonders gut mit Möhren. Abwechselnd gepflanzt schützen sie sich gegenseitig vor der Möhren- und Zwiebelfliege, die den Geruch beider Pflanzen meidet.