Bei Kübelpflanzen handelt es sich in der Regel um mehrjährige, exotische Gewächse, die in unseren Breiten nicht winterhart sind. Deshalb werden sie in mobilen Pflanzgefäßen gezogen und müssen im Winter in geschützte, frostfreie Räume gebracht werden. So holst du dir mediterranes oder tropisches Flair auf deinen Balkon oder deine Terrasse, ohne auf die Pflanzen verzichten zu müssen, sobald die kalte Jahreszeit beginnt.
Was sind Kübelpflanzen?
Kübelpflanzen sind meist mediterrane oder tropische Gewächse wie Oleander, Zitrusbäume, Engelstrompeten oder Bougainvilleen. Sie bereichern Balkon und Terrasse mit exotischem Flair, sind aber nicht winterhart und müssen vor Frost geschützt werden. Ihre Heimat liegt in wärmeren Klimazonen, weshalb sie unsere kalten Winter im Freien nicht überstehen würden. Dank mobiler Pflanzgefäße kannst du sie dennoch kultivieren und Jahr für Jahr genießen.
Pflege im Sommer und Winter
Im Sommer brauchen Kübelpflanzen regelmäßiges Gießen und Düngen, da sie in begrenztem Substrat wachsen und die Nährstoffe schnell verbraucht sind. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann, um Staunässe zu vermeiden. Im Winter kommen sie in einen hellen, kühlen Raum mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C. Dort wird nur wenig gegossen und nicht gedüngt, da die Pflanzen in dieser Zeit ruhen und kaum Wasser oder Nährstoffe benötigen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Stelle Kübelpflanzen im Sommer auf Rollen – so lassen sie sich leicht verschieben und bei Frostgefahr schnell ins Haus bringen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Kübelpflanzen sind besonders pflegeleicht?
Oleander, Agapanthus und Engelstrompeten (Brugmansia) sind robust und dankbar. Zitrusbäume sind etwas anspruchsvoller, belohnen dich aber mit duftenden Blüten und Früchten.
Wann müssen Kübelpflanzen ins Winterquartier?
Vor den ersten Nachtfrösten, in der Regel ab Oktober. Empfindliche Arten wie Bougainvilleen solltest du schon bei Temperaturen unter 10 °C ins Haus bringen.