Ob Mehltau an Rosen, Krautfäule an Tomaten oder Rost an Malven – Pilzkrankheiten gehören zu den häufigsten Problemen im Garten. Fungizide können helfen, die Ausbreitung zu stoppen, doch ihr Erfolg hängt entscheidend davon ab, dass du sie frühzeitig und korrekt anwendest.
Wann Fungizide wirken – und wann nicht
Pilzkrankheiten können mit Pflanzenschutzmitteln, den Fungiziden, bekämpft werden. Wichtig ist, dass dies sehr frühzeitig erfolgt, um eine Ausbreitung schnellstmöglich zu stoppen. Bei starkem Befall sind Fungizide oft nicht mehr wirksam. Befallene Pflanzen müssen dann sofort aus den Beeten entfernt und beseitigt werden, damit sich die Pilzsporen nicht weiter im Garten verbreiten können.
Richtige Anwendung von Fungiziden
Verwende grundsätzlich nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und beachte stets die Gebrauchsanweisung. Spezielle, als Kleinpackung für den Haus- oder Kleingarten zugelassene Pflanzenschutzmittel findest du im Fachhandel. Schütze dich bei der Anwendung mit Handschuhen und vermeide das Einatmen von Sprühnebel. Behandle Pflanzen möglichst am frühen Morgen oder Abend, nicht bei starker Sonneneinstrahlung, damit die Wirkstoffe optimal wirken können.
Gärtner Poetschkes Tipp: Lies die Gebrauchsanweisung von Fungiziden immer sorgfältig und halte die angegebenen Wartezeiten ein – besonders bei Gemüse und Obst, das du verzehren möchtest.
Häufig gestellte Fragen
Welche Fungizide sind für den Hausgarten zugelassen?
Im Fachhandel und in Gartencentern findest du speziell für den Haus- und Kleingarten zugelassene Fungizide in Kleinpackungen. Achte auf das Zulassungszeichen und die Anwendungshinweise auf der Verpackung.
Kann ich Fungizide vorbeugend einsetzen?
Ja, bei besonders anfälligen Pflanzen wie Rosen oder Tomaten kann ein vorbeugender Einsatz von Fungiziden sinnvoll sein. Beginne die Behandlung, bevor erste Symptome auftreten, und wiederhole sie regelmäßig gemäß Herstellerangabe.