Löwenzahn, Disteln und Schachtelhalm gehören zu den hartnäckigsten Wildkräutern im Garten – ihre tiefen Pfahlwurzeln machen das Jäten zur Geduldsprobe. Besonders das ständige Bücken belastet den Rücken und macht die Arbeit mühsam. Doch mit den richtigen Werkzeugen wird das Entfernen von Wildkräutern deutlich einfacher: Spezielle Unkrautstecher ermöglichen dir das Jäten im Stehen, während Fugenkratzer Plattenfugen schnell von Moos und unerwünschtem Grün befreien.
Wissenswertes
Besonders die hartnäckigen, sich tief im Boden festkrallenden Pfahlwurzler wie Löwenzahn, Schachtelhalm oder Disteln müssen einzeln von Hand ausgerupft werden. Mit dem Distelstecher ist das zwar weniger mühsam, doch das lästige Bücken bleibt dir dennoch nicht erspart. Mit einem speziellen, stabförmigen Unkrautstecher geht es dagegen auch ohne Bücken. Das Gerät besteht aus einem Stecken mit einem T-förmigen Griff am oberen und einer speziellen Greifmechanik am unteren Ende. Durch Drücken, Drehen und Ziehen kannst du Wurzelunkräuter so leicht und aufrecht stehend jäten. Ein weiteres lästiges Ärgernis sind die in Plattenfugen siedelnden Unkräuter und Moospolster. Das mühsame Herauskratzen geht mit einem Fugenkratzer aus Metall mit gummiertem Holzgriff viel einfacher von der Hand. Die scharfe Klinge entfernt Moos und Wildkräuter gründlich aus den Fugen, ohne dass du dabei auf die Knie gehen musst.
Gaertner Poetschkes Tipp: Beim Einsatz von Flammenjätern oder heißem Dampf sterben die Pflanzenwurzeln nicht ab und treiben später wieder aus. Für eine dauerhafte Lösung solltest du Wildkräuter mitsamt der Wurzel entfernen.
Häufig gestellte Fragen
Wie entfernt man Unkraut ohne Bücken?
Mit einem speziellen stabförmigen Unkrautstecher kannst du Wildkräuter im Stehen entfernen. Das Gerät hat einen T-förmigen Griff und eine Greifmechanik am unteren Ende, mit der du durch Drücken, Drehen und Ziehen die Wurzeln aus dem Boden hebeln kannst.
Sind Flammenjäter eine gute Alternative?
Flammenjäter oder heißer Dampf töten Wildkräuter nur oberirdisch ab. Die Pflanzenwurzeln sterben dabei nicht ab und treiben später wieder aus, weshalb diese Methode keine dauerhafte Lösung ist.