Tränendes Herz pflanzen lohnt sich für jeden Schattengarten: Die etwa 1 m hohe Staude blüht von April bis Juni mit einzigartigen herzförmigen Blüten und stammt ursprünglich aus Japan. Unter vielen Volksnamen wie ‚Marienherz‘, ‚Flammendes Herz‘ oder ‚Frauenherz‘ ist sie bekannt. Am besten gedeiht sie im leichten Schatten.
Standort und Wachstum des Tränenden Herzens
Das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) ist eine alteingesessene Gartenpflanze, die unter vielen Namen bekannt ist: ‚Marienherz‘, ‚Flammendes Herz‘, ‚Fliegendes Herz‘, ‚Frauenherz‘ und ‚Leutnantsherz‘ sind noch teilweise im Volksmund geläufig. Diese etwa 1 m hohe Staude blüht in den Monaten April bis Juni. Mit den Jahren nimmt die Pflanze einen ansehnlichen Umfang an – das muss bei der Ortswahl berücksichtigt werden. Sie gedeiht am besten im leichten Schatten und ist sogar für Vollschatten noch zu verwenden. Aus Japan kam diese einzigartige Blume zu uns. Nach der Blüte wird das vergilbte Laub abgeschnitten, damit der Garten ordentlich bleibt.
Vermehrung und Pflege des Tränenden Herzens
Die beste Vermehrung des Tränenden Herzens geschieht durch Teilung der Wurzelstöcke. Auch können Seitensprosse, die abgetrennt werden, als Stecklinge dienen. Eine Vermehrung durch Samen ist weniger zu empfehlen, da sie aufwendig und wenig zuverlässig ist. Man besorgt sich am besten eine oder mehrere Pflanzen beim Gärtner oder im Versandhandel. Nach der Blüte wird das vergilbte Laub abgeschnitten. Die Pflanze ist vollkommen winterhart und benötigt keinen besonderen Winterschutz. Da sie mit den Jahren zu einer stattlichen Pflanze heranwächst, sollte man ihr von Anfang an ausreichend Platz einplanen – mindestens 60 cm Abstand zu Nachbarpflanzen sind empfehlenswert.
Häufig gestellte Fragen
Warum zieht das Tränende Herz nach der Blüte ein?
Nach der Blüte im Juni stirbt das oberirdische Laub des Tränenden Herzens ab. Die Pflanze zieht sich in die Wurzel zurück und treibt im nächsten Frühjahr wieder frisch aus.
Wie vermehrt man das Tränende Herz am besten?
Die zuverlässigste Methode ist die Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr oder Herbst. Auch Seitensprosse können als Stecklinge verwendet werden. Samenanzucht ist weniger empfehlenswert.