Elfenbeinknöpfchen anbauen: Einfassungspflanze für Beet

Elfenbeinknöpfchen anbauen ist unkompliziert und dekorativ – Tanacetum parthenium sieht der Kamille sehr ähnlich und eignet sich ausgezeichnet als Einfassungspflanze oder zum Ausfüllen von Lücken im Steingarten. Zwei Sorten sind im Handel: die weiße Art Schneeball und die gelbe Sorte Goldball.

Aussaat und Standort des Elfenbeinknöpfchens

Schon im April kannst du das Elfenbeinknöpfchen ins Freiland säen. Nach etwa drei Wochen keimen die Samen. Wenn sich die Pflänzchen genügend gekräftigt haben, werden sie im Abstand von 10 cm an die für sie vorgesehenen Plätze gepflanzt. An den Boden stellen sie kaum Ansprüche, sie möchten aber gern in der vollen Sonne stehen. Ein sonniger Standort mit durchlässigem Boden ist ideal. Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Tanacetum parthenium ist einjährig bis zweijährig und sät sich häufig selbst aus, sodass es im Folgejahr von allein wiederkommt. Die Pflege beschränkt sich auf gelegentliches Jäten und Gießen bei Trockenheit.

Verwendung als Einfassungs- und Beetpflanze

Das Elfenbeinknöpfchen eignet sich ausgezeichnet als Einfassungspflanze oder zum Ausfüllen von Lücken im Steingarten. Aber auch als Gruppen- und Beetpflanze findet es Verwendung. Die kleinen, kamillenähnlichen Blütenköpfchen erscheinen in großer Zahl und bedecken die Pflanze über viele Wochen hinweg. Die weiße Sorte Schneeball und die gelbe Sorte Goldball sind beide im Handel erhältlich und lassen sich gut kombinieren. Das Elfenbeinknöpfchen ist auch als Mutterkraut bekannt und wird in der Volksmedizin bei Migräne und Fieber eingesetzt. Als Schnittblume eignet es sich ebenfalls, da die kleinen Blütenköpfchen in Sträußen eine hübsche Füllwirkung haben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Elfenbeinknöpfchen und Kamille?

Elfenbeinknöpfchen (Tanacetum parthenium) sieht der Kamille sehr ähnlich, hat aber kleinere Blütenköpfchen und einen stärker aromatischen Geruch. Im Gegensatz zur Kamille wird es hauptsächlich als Zierpflanze verwendet, obwohl es auch Heilwirkungen besitzt.

Welche Heilwirkung wird dem Elfenbeinknöpfchen zugeschrieben?

Das Elfenbeinknöpfchen ist auch als Mutterkraut bekannt und wird in der Volksmedizin traditionell bei Migräne, Fieber und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Wissenschaftliche Studien haben eine mögliche vorbeugende Wirkung bei Migräne bestätigt.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 219

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