Gartenstruktur entsteht durch geschickte Gliederung in verschiedene Räume. Mit Hecken, Spalieren und geschwungenen Wegen wird selbst ein schmaler Garten zum abwechslungsreichen Erlebnis.
Den Garten in Räume gliedern
Wenn in einem Garten alles auf den ersten Blick zu erfassen ist, bleibt für Neugierde nichts mehr übrig. Gliedere deinen Garten daher so, dass Räume entstehen und abwechslungsreiche Strukturen dem Blick immer wieder neue Anregungen bieten. Statt gerade verlaufender Wege oder rechteckiger Beete, in denen die Pflanzen in Reih und Glied stehen, kannst du mit geschwungenen Linien und runden Formen experimentieren. Im Nutzgarten sieht ein Kräuterrondell zwischen den Gemüsebeeten sehr hübsch aus und ist obendrein praktisch, weil du zur Ernte von allen Seiten an die Pflanzen herankommst.
Vertikale Akzente setzen mit Spalieren und Rankgerüsten
Im Hausgarten können Hecken, Sichtschutzwände, Spaliere und Pergolen, aber auch Gehölzgruppen und schöne Solitäre die Blicke lenken, Sichtachsen betonen und den Garten neu gliedern. Auf diese Weise kann sogar ein langweiliger schmaler Garten zu einem abwechslungsreichen Erlebnisgarten werden. Besonders junge, frisch angelegte Gärten wirken oft flach und uninspiriert, weil es den jungen Pflanzen noch an Höhe fehlt. Eiserne Zaunelemente als Rankspaliere, mit Kletterpflanzen berankte Obelisken oder ein romantischer Rosenbogen aus Eisen leisten Soforthilfe und leiten den Blick in die Höhe.
Gaertner Poetschkes Tipp: Setze in jungen Gärten Obelisken oder Rosenbögen als vertikale Akzente ein – sie überbrücken die Zeit, bis die Pflanzen ihre volle Höhe erreicht haben.
Häufig gestellte Fragen
Wie mache ich einen schmalen Garten interessanter?
Teile ihn quer zur Längsrichtung mit Hecken, Spalierbäumen oder Sichtschutzwänden. Das lockert auf und macht neugierig auf den nächsten Gartenraum.
Welche Elemente eignen sich als vertikale Akzente?
Obelisken, Rosenbögen, Rankspaliere und Pergolen setzen sofort vertikale Akzente und leiten den Blick in die Höhe.