Steckrüben gehören zu den robustesten Wintergemüsen im Garten: Sie trotzen Frost, bleiben monatelang im Boden frisch und entwickeln durch kalte Temperaturen sogar ein intensiveres, würziges Aroma. Der Anbau ist unkompliziert und liefert dir bis tief in den Winter hinein frisches, nährstoffreiches Gemüse.
Standort, Aussaat und Boden
Steckrüben (Brassica napus subsp. rapifera) gehören zu den Kreuzblütlern (Brassicaceae) und dürfen nicht vor oder nach anderen Kreuzblütlern auf demselben Beet angebaut werden. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, tiefgründigem Boden. Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland von Mai bis Juni in Reihen mit einem Abstand von 40 cm und einer Saattiefe von 2 cm. Nach dem Aufgehen werden die Pflanzen auf 25 bis 30 cm Abstand vereinzelt. Steckrüben sind robuster als Speiserüben und vertragen auch schwerere Böden.
Pflege, Ernte und Verwendung
Steckrüben sind pflegeleicht und benötigen hauptsächlich regelmäßiges Jäten und Gießen in Trockenperioden. Die Ernte beginnt ab Oktober und kann bis in den Winter fortgesetzt werden, da Steckrüben frosthart sind. In der Küche eignen sich Steckrüben besonders für Eintöpfe und Suppen. Ihr würziger Geschmack wird durch Frost noch intensiver. Für die Lagerung werden die Rüben in feuchtem Sand in einem kühlen Keller eingeschlagen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Steckrüben können bis in den Winter im Boden bleiben – Frost macht sie sogar würziger. Ernte bei Bedarf und lagere den Rest im Boden unter einer Strohschicht.
Häufig gestellte Fragen
Wann werden Steckrüben geerntet?
Steckrüben werden ab Oktober geerntet. Da sie frosthart sind, können sie bis in den Winter im Boden bleiben. Frost macht sie sogar würziger. Für die Lagerung werden sie in feuchtem Sand im Keller eingeschlagen.
Wie unterscheiden sich Steckrüben von Speiserüben?
Steckrüben sind größer, robuster und würziger als Speiserüben. Sie eignen sich besonders für Eintöpfe und Suppen und können bis in den Winter im Boden bleiben. Speiserüben sind zarter und milder im Geschmack.