Spinnmilben an Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen

Spinnmilben befallen sowohl Zimmerpflanzen als auch Freilandpflanzen. Besonders an warmen, sonnigen Fensterplätzen und bei Trockenheit treten sie massenhaft auf.

Welche Pflanzen Spinnmilben besonders befallen

Befallen werden bevorzugt Zimmerpflanzen an warmen, sonnigen Plätzen auf dem Fensterbrett. Gefährdet sind vor allem Gummibäume, Kakteen, Hortensien, aber auch viele Freilandpflanzen wie Rosen, Nelken, Chrysanthemen oder Veilchen. Bei Gemüse sind es Bohnen und Gurken; gefährdet sind aber auch Johannisbeeren, Zwergmispeln, Zwetschgen, Apfel- und Pfirsichbäume. Auch an wild wachsenden Bäumen und Sträuchern treten sie auf. Dort überwintern sie. Die Zahl der Wirtspflanzen der Roten Spinne ist sehr groß.

Spinnmilben vorbeugen und bekämpfen

Eine sehr wirkungsvolle Vorbeugung ist besonders in trockenen Sommern das Versprühen von Wasser, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Im Garten beugen feuchte Böden einem Befall vor, auch Mulchen ist hilfreich. Manche schwören auch auf den Anbau von Zwiebeln, Knoblauch und Lauch in Mischkultur. Für die biologische Bekämpfung im Freiland werden Raubmilben eingesetzt, die im Fachhandel bezogen werden können. Der Fachmann berät dich gern über den Einsatz neuester, auch umweltverträglicher Mittel.

Gaertner Poetschkes Tipp: Stelle Zimmerpflanzen nicht zu warm und zu trocken – kühle, helle Standorte und regelmäßiges Besprühen beugen Spinnmilben-Befall wirksam vor.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind Zimmerpflanzen besonders anfällig für Spinnmilben?

Warme, trockene Raumluft und sonnige Fensterplätze schaffen ideale Bedingungen für Spinnmilben. Höhere Luftfeuchtigkeit und kühle Standorte beugen Befall vor.

Wie bekämpfe ich Spinnmilben an Zimmerpflanzen?

Regelmäßiges Abbrausen mit Wasser, Raubmilben und umweltverträgliche Spritzmittel helfen. Bei starkem Befall kann die Pflanze kopfüber in lauwarmes Seifenwasser getaucht werden.

Gaertnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 237

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