Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)

Mit ihren leuchtenden Strahlenblüten und der markanten gewölbten Mitte gehört der Sonnenhut zu den dankbarsten Schnittblumen im Garten. Du kannst zwischen einjährigen Arten und mehrjährigen Stauden wählen, die Jahr für Jahr mit ihrer Blütenpracht begeistern und sich sowohl im Beet als auch in der Vase hervorragend machen.

Sonnenhut: Herkunft, Aussehen und Blüte

Die Blüten des Sonnenhuts ähneln einer kleinen Sonnenrose, besitzen jedoch eine charakteristische halbkugelförmige Wölbung in der Mitte, die einem kleinen Hut gleicht und der Pflanze ihren Namen gab. Diese Strahlenblüten zählen zu den haltbarsten Schnittblumen, die du aus deinem Garten schneiden kannst. Die Pflanze ist in vielen Arten in Nordamerika und Mexiko beheimatet. Neben den bekannten, etwa 60 cm hohen Stauden gibt es auch höher wachsende und gefüllte Sorten, die von Juli bis Oktober blühen und deinen Garten mit goldgelben bis orangefarbenen Blüten schmücken.

Standort und Pflege von Sonnenhut

Der Sonnenhut gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae) und gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten in normalem Gartenboden. Du kannst ihn wirkungsvoll im Hintergrund des Steingartens, auf Staudenrabatten, an Gebüschrändern oder am Wasser anpflanzen. Die robuste Staude ist pflegeleicht und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Ausputzen verblühter Blüten fördert die Nachblüte und hält die Pflanze vital. In trockenen Perioden freut sich der Sonnenhut über gelegentliches Gießen, Staunässe solltest du jedoch vermeiden. Die Staude ist winterhart und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Häufig gestellte Fragen

Wann und wie lange blüht Sonnenhut?

Der Sonnenhut blüht von Juli bis Oktober und erfreut dich damit über mehrere Monate mit seinen leuchtenden goldgelben Strahlenblüten.

Wie vermehrt man Sonnenhut?

Du kannst Sonnenhut durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren. Grabe dazu die Staude aus, teile den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten und pflanze die Teilstücke an neuen Standorten wieder ein.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 254

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