Schildlaeuse an Obstbaeumen und Zierpflanzen

Rote und gelbe Obstbaumschildlaeuse gehoeren zu den gefuerchtetsten Schaedlingen im Obstgarten. Sie saugen an Trieben und Aesten von Birnen, Pflaumen und Pfirsichen und schwaecken die Baeume erheblich. Auch Ziergehoelze wie Rosen, Weiden und Orchideen bleiben nicht verschont. Mit der richtigen Winterspritzung kannst du die winzigen Plagegeister jedoch wirkungsvoll bekaempfen.

Schildlaeuse an Obstbaeumen erkennen

Im Obstbau sind es rote und gelbe Obstbaumschildlaeuse, die Birn-, Pflaumen- und Pfirsichbaeume befallen. Auch die gemeine Schildlaus und die Kommaschildlaus sind haeufige Schaedlinge an Obstbaeumen. Im Freiland befallen sie gern Rosen, Weiden oder Erlen. Verschiedene Orchideenarten sind ebenfalls gefaehrdet. Die kleinen, hoeckerartigen Schuppen an Trieben und Aesten sind gut zu erkennen. Befallene Pflanzen wachsen schwaechlicher und koennen bei starkem Befall absterben.

Schildlaeuse an Obstbaeumen bekaempfen

Gegen Schildlaeuse an Obstbaeumen hilft meist eine entsprechende Winterspritzung mit einem oelhaltigen Austriebsspritzmittel. Diese Behandlung toetet ueberwinternde Eier und Larven ab, bevor sie im Fruehjahr aktiv werden. Bei leichtem Befall kannst du die Schildlaeuse mit einer alten Zahnbuerste oder einem weichen Tuch abreiben. Schmierseifenloesung oder Paraffinoel-Praeparate helfen, die Tiere zu ersticken. Wollaeuse sind mit den Schildlaeusen verwandt, aber beweglich und breiten sich deshalb wesentlich schneller aus.

Gaertner Poetschkes Tipp: Fuehre die Winterspritzung gegen Schildlaeuse an Obstbaeumen im Fruehjahr kurz vor dem Austrieb durch – dann ist sie am wirksamsten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Obstbaeume befallen Schildlaeuse besonders?

Birnen, Pflaumen und Pfirsiche sind besonders gefaehrdet. Rote und gelbe Obstbaumschildlaeuse sowie die Kommaschildlaus sind die haeufigsten Arten.

Wann ist der beste Zeitpunkt fuer die Winterspritzung gegen Schildlaeuse?

Die Winterspritzung mit oelhaltigem Austriebsspritzmittel ist am wirksamsten kurz vor dem Austrieb im Fruehjahr, wenn die Eier und Larven noch inaktiv sind.

Gaertnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 242

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