Ob Blattläuse an Rosen, Schnecken im Gemüsebeet oder Spinnmilben an Gurken – Schädlinge gehören zum Gartenleben dazu. Wer die häufigsten Arten kennt und frühzeitig vorbeugend handelt, kann großen Schaden verhindern und seine Pflanzen gesund halten.
Die haeufigsten Schaedlinge im Garten
Zu den häufigsten Schädlingen im Garten gehören Blattläuse, Spinnmilben, Thripse, Schildläuse, Schnecken und verschiedene Bodenschädlinge wie Drahtwürmer, Engerlinge und Dickmaulrüssler-Larven. Jeder Schädling hinterlässt typische Schadbilder, die eine gezielte Bekämpfung ermöglichen. Regelmäßige Kontrolle aller Pflanzen ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme, denn je früher du einen Befall entdeckst, desto einfacher lässt er sich eindämmen.
Nuetzlinge foerdern und Schaedlinge vorbeugen
Eine große Pflanzenvielfalt im Garten fördert Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Igel, die natürliche Feinde vieler Schädlinge sind. Besonders in Monokulturen können sich spezialisierte Insekten massenhaft vermehren. Wer auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten möchte, setzt auf biologische Alternativen: Nematoden gegen Bodenschädlinge, Raubmilben gegen Spinnmilben und Schlupfwespen gegen Blattläuse sind wirksame und umweltfreundliche Helfer, die gezielt eingesetzt werden können.
Gaertner Poetschkes Tipp: Setze auf Pflanzenvielfalt im Garten – sie fördert Nützlinge und beugt Massenvermehrungen von Schädlingen wirksam vor.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich, welcher Schaedling meine Pflanzen befaellt?
Jeder Schädling hinterlässt typische Schadbilder: Blattläuse kräuseln Triebspitzen, Spinnmilben bilden feine Gespinste, Thripse hinterlassen silbrige Flecken auf den Blättern und Schnecken hinterlassen Schleimspuren und Fraßlöcher.
Wie foerdere ich Nuetzlinge im Garten?
Pflanzenvielfalt, Insektenhotels, Wildblumenwiesen und der Verzicht auf Pestizide fördern Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen. Auch Totholzhaufen und Laubhaufen bieten vielen nützlichen Tieren Unterschlupf.