Richtig pflanzen: Technik für gutes Anwachsen

Zum guten Anwachsen gehört nicht nur ausgezeichnetes Pflanzenmaterial, sondern auch die richtige Pflanztechnik. Selbst erfahrene Gärtner wissen: Einfaches Eindrücken in die Erde reicht nicht aus, um deinen Pflanzen den optimalen Start zu ermöglichen.

Pflanztiefe und Bodenvorbereitung

Die Pflanztiefe richtet sich nach der Pflanzenart. Der Boden sollte vor dem Pflanzen gelockert und von Wildkräutern befreit sein. Ein gut vorbereitetes Beet gibt den Wurzeln optimale Startbedingungen. Achte darauf, dass das Pflanzloch groß genug ist, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Lockere auch die Seitenwände des Pflanzlochs auf, damit die Wurzeln später leichter in den umgebenden Boden eindringen können.

Angießen und Nachsorge

Direkt nach dem Pflanzen gründlich angießen, damit sich der Boden um die Wurzeln schließt und keine Lufttaschen zurückbleiben. In den ersten Wochen regelmäßig auf Feuchtigkeit prüfen, denn frisch gesetzte Pflanzen haben noch kein ausreichend entwickeltes Wurzelsystem. Eine Mulchschicht schützt vor Austrocknung und hält Wildkräuter in Schach. So gibst du deinen Pflanzen die besten Voraussetzungen für ein gesundes Anwachsen.

Gaertner Poetschkes Tipp: Pflanze immer mit Bedacht: Zu tief gepflanzte Pflanzen faulen am Stängel, zu flach gesetzte trocknen schnell aus. Die richtige Tiefe ist entscheidend für ein gesundes Anwachsen.

Häufig gestellte Fragen

Warum wachsen frisch gepflanzte Pflanzen manchmal nicht an?

Häufige Ursachen sind falsche Pflanztiefe, Lufttaschen im Boden, zu wenig Angießen oder ein ungeeigneter Standort. Auch Staunässe oder Trockenheit direkt nach dem Pflanzen können das Anwachsen verhindern.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen?

Idealerweise an einem bewölkten, feuchten Tag. Starke Sonne und Wind trocknen frisch gepflanzte Pflanzen schnell aus. Morgens oder abends pflanzen ist besser als in der Mittagshitze.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 169

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