Von leuchtend roten Stangen mit intensivem Aroma bis zu ertragreichen grünen Sorten – Rhabarber zeigt sich in beeindruckender Vielfalt. Die Wahl der passenden Sorte entscheidet über Geschmack, Erntezeit und Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
Rhabarbersorten im Überblick
Es gibt grün- und rotstielige Rhabarbersorten. Rotstielige Sorten wie ‚Holsteiner Blut‘, ‚Frambozen Rood‘ oder ‚Timperley Early‘ sind besonders aromatisch und optisch ansprechend. Grünstielige Sorten wie ‚Goliath‘ oder ‚Victoria‘ sind ertragreicher und milder im Geschmack. Frühe Sorten kannst du bereits ab April ernten, späte Sorten liefern bis Ende Juni frische Stangen.
Lagerung und Verwertung
Frisch geernteter Rhabarber hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Für längere Lagerung kannst du ihn in Stücke schneiden und einfrieren. In der Küche eignet sich Rhabarber für Kompott, Kuchen, Marmelade, Saft und Chutney. Der säuerliche Geschmack harmoniert gut mit Erdbeeren, Orangen und Vanille. Achtung: Die Blätter sind giftig und dürfen nicht verzehrt werden.
Gaertner Poetschkes Tipp: Kombiniere Rhabarber mit Erdbeeren – die Säure des Rhabarbers und die Süße der Erdbeeren ergänzen sich perfekt für Kompott, Marmelade und Kuchen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rhabarbersorten sind am aromatischsten?
Rotstielige Sorten wie 'Holsteiner Blut' und 'Frambozen Rood' gelten als besonders aromatisch. Sie haben einen intensiveren Geschmack als grünstielige Sorten und sind auch optisch ansprechender.
Kann ich Rhabarber einfrieren?
Ja, das funktioniert hervorragend. Schneide den Rhabarber in Stücke und friere ihn portionsweise ein. So ist er das ganze Jahr über verfügbar und eignet sich besonders für Kompott, Kuchen und Marmelade.