Selbst ein kleiner Nutzgarten hinter dem Haus kann erstaunliche Erträge liefern und deinen Speisezettel mit frischem Gemüse und Obst bereichern. Du wirst zwar nicht gleich als Selbstversorger den täglichen Bedarf vollständig decken können, aber so mancher hat schon gestaunt, welche Mengen möglich sind. Deshalb sollte jeder, der die Zeit für die Pflege hat, einen Teil des Gartens zum Anbau von gesunden Früchten reservieren.
Überblick
Am besten wählst du dafür einen Bereich aus, der wenigstens einige Stunden täglich in der Sonne liegt. Einige Gemüsebeete, ein Kräuterbeet oder eine Kräuterspirale, ein sonniger Platz fürs Frühbeet und eine halbschattige Ecke für den Kompost können ausreichen, um den Speisezettel zu bereichern. Beerensträucher zum Naschen als „grüne Grenze“ zwischen Nutz- und Ziergarten verbinden dabei das Praktische mit dem Nützlichen. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das sowohl ertragreich als auch optisch ansprechend ist.
Fruchtbare Hügelbeete
Wer die knapp bemessene Fläche des Nutzgartens möglichst gut ausschöpfen möchte, sollte über die Anlage eines Hügelbeets nachdenken. Diese Form der Nutzpflanzenkultur garantiert höchste Ernteerträge auf kleinstem Raum, da hier die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen ideal sind und auch die Nährstoffe in reichlichem Maß zur Verfügung stehen. Besonders Tomaten, Gurken und Kürbisse finden hier optimale Bedingungen vor, aber auch Salate, Mangold, Zucchini und viele andere Gemüsearten gedeihen prächtig. Durch die erhöhte Lage erwärmt sich der Boden schneller, und die Verrottungswärme im Inneren des Hügelbeets fördert das Wachstum zusätzlich.
Gaertner Poetschkes Tipp: Lege dein Hügelbeet in Nord-Süd-Richtung an, damit beide Seiten gleichmäßig Sonne bekommen. Die Südseite eignet sich perfekt für wärmeliebende Kulturen wie Tomaten und Paprika, während du auf der Nordseite Salate und Kräuter pflanzen kannst.
Häufig gestellte Fragen
Wie lege ich einen Nutzgarten am besten an?
Wähle einen Bereich aus, der wenigstens einige Stunden täglich in der Sonne liegt. Plane Platz für Gemüsebeete, ein Kräuterbeet, ein Frühbeet und eine halbschattige Ecke für den Kompost ein. Beerensträucher können als Abgrenzung zum Ziergarten dienen.
Welche Vorteile bietet ein Hügelbeet?
Ein Hügelbeet garantiert höchste Ernteerträge auf kleinstem Raum. Der Boden erwärmt sich schneller, die Verrottungswärme im Inneren fördert das Wachstum, und die Nährstoffe stehen den Pflanzen in reichlichem Maß zur Verfügung.