Blattaelchen gehören zu den heimtückischsten Schädlingen im Garten: Die mikroskopisch kleinen Fadenwürmer dringen ins Blattgewebe ein und verursachen dort braune, keilförmige Flecken. Besonders bei feuchtem Wetter verbreiten sie sich rasant und können ganze Pflanzenbestände schädigen.
Blattaelchen-Befall erkennen
Blattaelchen dringen durch die Spaltöffnungen ins Blattgewebe ein und fressen dort. Typisches Schadbild sind gelbe bis braune, keilförmige Flecken zwischen den Blattadern. Bei starkem Befall sterben ganze Blätter ab. Befallen werden bevorzugt Chrysanthemen, Dahlien, Astern, Rittersporn und Rudbeckien, aber auch Begonien sowie einige Wildkräuter. An Gemüse, Bäumen und Sträuchern findest du Aelchen kaum.
Blattaelchen vorbeugen und bekaempfen
Vorbeugende Maßnahmen beschränken sich darauf, die Pflanzen so trocken wie möglich zu halten und beim Gießen darauf zu achten, dass nur der Boden und nicht die Pflanzen nass werden. Ausreichende Pflanzabstände spielen eine wichtige Rolle, nur so können die Kulturen richtig abtrocknen. Bei den ersten Anzeichen eines Befalls musst du die betroffenen Pflanzen sofort entfernen und verbrennen. Bringe sie niemals auf den Kompost, denn von dort werden die Aelchen wieder in den Garten eingeschleppt.
Gaertner Poetschkes Tipp: Gieße deine Pflanzen immer von unten und halte das Laub trocken – feuchte Blätter fördern die Ausbreitung von Blattaelchen erheblich.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Blattaelchen-Befall?
Typisch sind gelbe bis braune, keilförmige Flecken zwischen den Blattadern. Bei starkem Befall sterben ganze Blätter ab.
Koennen befallene Pflanzen kompostiert werden?
Nein, befallene Pflanzen müssen verbrannt oder im Hausmüll entsorgt werden. Auf dem Kompost überleben Aelchen und werden später wieder in den Garten eingeschleppt.