Markstammkohl anbauen lohnt sich als ausgesprochene Futterpflanze für Viehhalter: Er wird meist als Nachfrucht auf Frühkartoffeln angepflanzt und kann lange stehen bleiben. Da er sehr lange stehen bleiben kann und im Herbst nach und nach zur Fütterung weggeholt wird, kommt den Pflanzen die feuchte Herbstwitterung voll zugute. Markstammkohl verträgt bis 10 °C Frost.
Anbau und Aussaatzeitpunkt von Markstammkohl
Markstammkohl ist eine ausgesprochene Futterpflanze für Viehhalter. Meist wird er als Nachfrucht auf Frühkartoffeln und anderen früh räumenden Kulturen angepflanzt. Da er sehr lange stehen bleiben kann und im Herbst nach und nach von dort zur Fütterung weggeholt wird, kommt den Pflanzen die feuchte Herbstwitterung voll zugute. Für den Bauern ist es wichtig zu wissen, dass sich Markstammkohl silieren oder einsäuern lässt. Der hohe Futterwert des Markstammkohls ist bekannt. Bei Großanbau rechnet man 4–6 kg/ha Saatgut bei Drillsaat. Markstammkohl verträgt bis 10 °C Frost. Der Aussaatzeitpunkt muss sechs Wochen vor Räumung des betreffenden Quartiers liegen.
Kohlfliege: Erkennung und Bekämpfung
Die Kohlfliege legt ihre Eier am Wurzelhals der jungen Pflanzen ab. Die geschlüpften Maden bohren sich bis in den Strunk und die Wurzeln, und sehr bald gehen die Pflanzen ein. Durch frischen Stalldung und Jauche wird dieses Ungeziefer besonders angezogen. Die Bekämpfung muss schon darauf gerichtet sein, die Kohlfliege an der Eiablage zu hindern und zugleich die schlüpfenden Maden zu vernichten. Das erfolgt mit modernen Mitteln. Vorbeugend hilft das Auslegen von Insektennetzen direkt nach der Pflanzung, damit die Fliege gar nicht erst an die Pflanzen herankommt.
Weitere Kohlschädlinge und Vorbeugung
Neben der Kohlfliege gibt es weitere Schädlinge, die alle Kohlgewächse befallen können. Der Kohlweißling legt seine Eier auf den Blättern ab; die Raupen fressen die Blätter skelettartig kahl. Regelmäßiges Absammeln der Eier und Raupen ist die einfachste Bekämpfungsmethode. Insektennetze schützen auch gegen den Kohlweißling. Die Kohlmotte und die Kohleule sind weitere Schädlinge, die besonders im Spätsommer auftreten. Eine gesunde, kräftige Pflanze mit ausreichender Düngung ist weniger anfällig für Schädlingsbefall. Fruchtwechsel und das Vermeiden von frischem Stallmist reduzieren das Schädlingsrisiko erheblich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Markstammkohl und wofür wird er hauptsächlich verwendet?
Markstammkohl ist eine ausgesprochene Futterpflanze für Viehhalter. Er wird als Nachfrucht auf Frühkartoffeln angebaut, kann siliert werden und verträgt bis 10 °C Frost.
Wie bekämpft man die Kohlfliege am wirksamsten?
Vorbeugend helfen Insektennetze direkt nach der Pflanzung, die die Kohlfliege an der Eiablage hindern. Frischer Stallmist und Jauche sollten vermieden werden, da sie die Fliege anziehen.