Kerbel ist ein enger Verwandter der Petersilie und wird in manchen Gegenden auch Körbelkraut, Karweil oder spanischer Kerbel genannt. Ursprünglich stammt er aus Südrussland und Westasien. Botanisch heißt er Anthriscus cerefolium und gehört zu den Doldenblütlern. Sein aromatisches Kraut ist in der Küche vielseitig einsetzbar und wird auch als Heilpflanze geschätzt.
Herkunft und Eigenschaften
Kerbel ist ein enger Verwandter der Petersilie und wird in manchen Gegenden auch Körbelkraut, Karweil oder spanischer Kerbel genannt. In Südrussland und Westasien war er einst zu Hause; botanisch heißt er Anthriscus cerefolium und gehört zu den Doldenblütlern. Feinschmecker loben Kerbelsuppe besonders. Zu Salaten, Broten, Soßen, Kräuterbutter, Diätspeisen, Tisch- und Plattendekoration, vegetarischen Gerichten und mit Schnittlauch vermischt zum Quark sowie mit Petersilie und Estragon zum Tomatensalat und für viele andere Würzzwecke wird sein aromatisches Kraut gern benutzt. In getrocknetem Zustand gilt Kerbel als ein bewährter Blutreinigungstee bei Frühjahrskuren. Das zarte, fein gefiederte Laub erinnert an Petersilie, schmeckt aber deutlich milder und leicht anisartig.
Aussaat und Anbau im Garten
Kultur und Aussaat sind genauso wie bei der Petersilie, nur liegt die Saat etwa 14 Tage in der Erde, ehe sie aufläuft. Kerbel muss alle 5 bis 6 Wochen erneut ausgesät werden, weil das Kraut schnell in Samen schießt. Septemberaussaaten kommen gut über den Winter, sodass du im Frühjahr wieder frisches Kraut zur Verfügung hast. Auch in Töpfen ist Kerbel leicht heranzuziehen. Säe die Samen direkt ins Beet oder in Gefäße, denn Kerbel lässt sich nicht gerne verpflanzen. Ein halbschattiger bis sonniger Standort mit humoser, feuchter und nährstoffreicher Erde ist ideal. Halte den Boden gleichmäßig feucht, damit die Pflanzen nicht vorzeitig blühen. Regelmäßige Folgesaaten sichern dir eine kontinuierliche Ernte des aromatischen Krauts.
Verwendung in Küche und Heilkunde
Feinschmecker loben Kerbelsuppe besonders, doch das aromatische Kraut kann noch viel mehr. Zu Salaten, Broten, Soßen, Kräuterbutter, Diätspeisen, Tisch- und Plattendekoration, vegetarischen Gerichten und mit Schnittlauch vermischt zum Quark sowie mit Petersilie und Estragon zum Tomatensalat und für viele andere Würzzwecke wird sein Kraut gern benutzt. Wichtig ist, dass du Kerbel immer frisch verwendest und erst kurz vor dem Servieren hinzufügst, da sein feines Aroma beim Kochen schnell verloren geht. In getrocknetem Zustand gilt Kerbel als ein bewährter Blutreinigungstee bei Frühjahrskuren. Das Kraut enthält wertvolle ätherische Öle, Vitamin C und Mineralstoffe, die ihm seine gesundheitsfördernden Eigenschaften verleihen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Säe Kerbel im Halbschatten aus, damit er nicht zu schnell in Blüte schießt. So kannst du länger ernten und das Aroma bleibt intensiver.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft muss Kerbel ausgesät werden und warum?
Kerbel muss alle 5 bis 6 Wochen erneut ausgesät werden, weil das Kraut schnell in Samen schießt. Septemberaussaaten kommen gut über den Winter, sodass frisches Kraut im Frühjahr wieder zur Verfügung steht. Auch in Töpfen ist Kerbel leicht heranzuziehen.
Wofür wird Kerbel in der Küche und als Heilpflanze verwendet?
Kerbel wird zu Salaten, Broten, Soßen, Kräuterbutter, Diätspeisen und vegetarischen Gerichten verwendet. Mit Schnittlauch vermischt passt er gut zum Quark, mit Petersilie und Estragon zum Tomatensalat. In getrocknetem Zustand gilt Kerbel als bewährter Blutreinigungstee bei Frühjahrskuren.