Gründüngung ist eine der ältesten und wirksamsten Methoden, um deinen Gartenboden auf natürliche Weise zu verbessern. Über Jahrhunderte hinweg hatte sie einen festen Platz in der Landwirtschaft und erlebt heute besonders bei Biogärtnern eine Renaissance. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach und äußerst effektiv.
Wissenswertes
Gründüngung ist eine bewährte Methode, um deinen Gartenboden nachhaltig zu verbessern. Das Prinzip ist einfach: Du säst spezielle Pflanzen aus, lässt sie wachsen und arbeitest sie nach einiger Zeit in den Boden ein. Dort verrotten sie und setzen ihre wertvollen Nährstoffe frei. Als Gründüngerpflanzen verwendest du bevorzugt solche, die Stickstoff aus der Luft aufnehmen können, ihn zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen umbauen und diese in ihren Wurzelknöllchen speichern. Das sind in erster Linie die Schmetterlingsblütler wie Lupinen, Erbsen, Bohnen und Wicken. Durch Gründüngung wird dem Boden aber nicht nur Stickstoff zugeführt – die verrottenden Pflanzen tragen auch zur Humusbildung bei und die Pflanzenwurzeln lockern den Boden tiefgründig auf. Für leichte Böden sind Lupinen besonders gut geeignet. Die Pflanzen versorgen den Boden bis zu neun Monate lang mit allem, was er zum Gedeihen braucht. Kompost und Gründüngung sind die Sachen, die deinen Boden besser machen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Schneide die Gründüngerpflanzen kurz vor der Blüte ab und arbeite sie flach in die obersten 5-10 cm des Bodens ein. So verrotten sie schneller und die Nährstoffe stehen deinen Kulturpflanzen zeitnah zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert Gründüngung?
Du säst Gründüngerpflanzen aus, lässt sie wachsen und arbeitest sie dann in den Boden ein. Dort verrotten sie und setzen ihre Nährstoffe frei, während die Wurzeln den Boden lockern.
Welche Pflanzen eignen sich zur Gründüngung?
Besonders gut eignen sich Schmetterlingsblütler wie Lupinen, Erbsen, Bohnen, Wicken und Rotklee, da sie Stickstoff aus der Luft binden. Auch Phacelia ist eine beliebte Gründüngerpflanze.