Gründüngung: Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt entscheidet über den Erfolg deiner Gründüngung. Im Sommer kannst du während der Wachstumsperiode immer wieder einmal eine rasch wachsende Gründüngung wie Senf oder Phacelia einsäen. Auch ein Boden, auf dem im Herbst Bäume oder Sträucher gepflanzt werden sollen, profitiert von einer ein- bis zweimonatigen Gründüngung. Besonders nützlich sind Gründüngungen, die im Spätsommer ausgesät den Winter über wachsen und erst im Frühjahr in den Boden eingearbeitet werden.

Wissenswertes

Im Sommer kannst du während der Wachstumsperiode immer wieder einmal eine rasch wachsende Gründüngung wie Senf oder Phacelia einsäen. Auch ein Boden, auf dem im Herbst Bäume oder Sträucher gepflanzt werden sollen, profitiert von einer ein- bis zweimonatigen Gründüngung. Besonders nützlich sind Gründüngungen, die im Spätsommer ausgesät den Winter über wachsen und erst im Frühjahr in den Boden eingearbeitet werden. Der Grund ist, dass bis in den Spätherbst die Böden noch warm sind und damit die Bodenlebewesen aktiv Nährstoffe freisetzen. Liegt das Land brach, würden diese größtenteils ausgeschwemmt werden. Gründüngerpflanzen binden diese Nährstoffe, sodass sie dem Boden wieder zugeführt werden können. Besonders gut tut es dem Boden, wenn er ein ganzes Jahr lang unter einer Gründüngung ruhen kann. Plane ein solches Ruhejahr in den Fruchtwechsel deines Gartens ein.

Gaertner Poetschkes Tipp: Plane alle paar Jahre ein Ruhejahr für deine Beete ein, in dem eine Gründüngung wächst. Das regeneriert den Boden nachhaltig und verbessert die Bodenstruktur für die kommenden Kulturen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sät man Gründüngung am besten aus?

Im Sommer kannst du rasch wachsende Gründüngung wie Senf oder Phacelia einsäen. Besonders nützlich sind Aussaaten im Spätsommer, die über den Winter wachsen und erst im Frühjahr eingearbeitet werden.

Warum ist eine Wintergründüngung sinnvoll?

Bis in den Spätherbst sind die Böden noch warm, sodass Bodenlebewesen aktiv Nährstoffe freisetzen. Die Gründüngerpflanzen binden diese Nährstoffe und verhindern, dass sie ausgewaschen werden. Zudem schützen sie den Boden vor Erosion.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

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