Die Aussaat ist für Gartenfreunde die wichtigste Vermehrungsmethode überhaupt. Die meisten einjährigen Gewächse wie Sommerblumen, Gemüse, Balkon- und Beetpflanzen werden aus Samen gezogen, aber auch viele Stauden, Kübel- und Zimmerpflanzen lassen sich so vermehren. Samen unterscheiden sich enorm in ihrer Größe: Während ein Rizinuskorn 1 bis 2 g wiegt, enthält ein Gramm Eisbegonien-Samen bis zu 100.000 winzige Körner. Diese Unterschiede bestimmen auch die Anforderungen an deine Aussaattechnik.
Wissenswertes
Die generative Vermehrung durch Aussaat ist im Haus- und Kleingarten die weitaus gebräuchlichste Methode. Die meisten einjährigen Gewächse wie Sommerblumen, Gemüse, Balkon- und Beetpflanzen werden aus Samen gezogen, aber auch viele Stauden, Kübel- und Zimmerpflanzen lassen sich so vermehren. In jeder Saison findest du in Versandkatalogen und im Fachhandel viele Hundert Samensorten. Samen sind in ihrer Größe sehr unterschiedlich. So wiegt ein Korn des Rizinussamens 1 bis 2 g, während bei Eisbegonien in einem Gramm Samen etwa 60.000 bis 100.000 Körner enthalten sein können. Die Aussaat von groben Sämereien ist verhältnismäßig einfach, während die Feinsämereien mehr Pflege, Sorgfalt und auch Erfahrung voraussetzen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Prüfe vor der Aussaat die Keimfähigkeit älterer Samen: Lege 50 oder 100 Körner auf feuchtes Filterpapier und zähle nach einigen Tagen die gekeimten Samen. So weißt du, ob du dichter säen musst.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter generativer Vermehrung?
Die generative Vermehrung ist die Vermehrung durch Samen. Die meisten einjährigen Gewächse wie Sommerblumen, Gemüse und Balkonpflanzen werden so gezogen.
Wie prüft man die Keimfähigkeit von Saatgut?
Lege 50 oder 100 Körner in feuchte Erde oder auf feuchtes Filterpapier und zähle nach dem Auflaufen die gekeimten Samen. Das Ergebnis wird in Prozent ausgedrückt und zeigt dir die Keimrate.