Mineralische Dünger: Arten und Anwendung

Mineralische Dünger versorgen deine Pflanzen gezielt mit wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium, Magnesium und Eisen. Jede Pflanze hat dabei unterschiedliche Bedürfnisse: Die Zwiebel beispielsweise ist ein echter „Kalifresser“ – gibst du ihr kaliumhaltiges Salz, wächst sie deutlich besser. Während mineralische Dünger schnell wirken, haben organische Alternativen wie Hornspäne den Vorteil, dass sie den enthaltenen Stickstoff langsam und kontinuierlich an die Pflanzenwurzeln abgeben. So vermeidest du Überdüngung und förderst ein gesundes, nachhaltiges Wachstum.

Gärtner Poetschkes Tipp: Eisenmangel kann auftreten, wenn der Boden mit Kalk überdüngt worden ist. Deshalb immer Vorsicht mit zu starken Kalkgaben!

Häufig gestellte Fragen

Welche Nährstoffe sind in mineralischen Düngern enthalten?

Mineralische Dünger enthalten vor allem Stickstoff, Kalium, Magnesium und Eisen. Diese Hauptnährstoffe sind für das Pflanzenwachstum, die Blütenbildung und die Widerstandskraft deiner Pflanzen unverzichtbar.

Was ist der Unterschied zwischen mineralischen und organischen Düngern?

Mineralische Dünger wirken schnell und gezielt, während organische Dünger wie Hornspäne ihre Nährstoffe langsam und kontinuierlich freisetzen. Dadurch wird eine Überdüngung vermieden und die Bodenstruktur langfristig verbessert.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 108

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