Drahtwürmer im Garten: Larven des Schnellkäfers bekämpfen

Drahtwürmer sind die Larven des Schnellkäfers und werden aufgrund ihrer harten Haut so genannt. Sie leben im Boden und fressen Pflanzenwurzeln – besonders im Gemüsegarten können sie erhebliche Schäden anrichten.

Was sind Drahtwürmer und wie schädigen sie Pflanzen?

Die Larven der Schnellkäfer werden aufgrund ihrer harten Haut auch als Drahtwürmer bezeichnet. Sie leben im Boden und fressen Wurzeln, Knollen und Zwiebeln von Gartenpflanzen. Besonders gefährdet sind Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und viele Gemüsepflanzen. Drahtwürmer können mehrere Jahre im Boden überdauern und sind daher schwer zu bekämpfen.

Bekämpfung und Vorbeugung

Drahtwürmer lassen sich erfolgreich mit Gründüngungsmischungen und speziellen Maßnahmen vertreiben. Anfällige oder gefährdete Pflanzen sollten auf anderen Beeten angebaut werden. Regelmäßiges Umgraben im Herbst und Frühjahr hilft, Drahtwürmer an die Oberfläche zu bringen, wo sie von Vögeln gefressen werden. Vermeiden Sie Standorte mit bekanntem Drahtwurmbefall für empfindliche Gemüsepflanzen.

Gärtner Poetschkes Tipp: Legen Sie beim Umgraben Drahtwürmer gezielt frei und lassen Sie Vögel – besonders Amseln und Stare – beim Umgraben in Ruhe arbeiten. Sie sind die besten natürlichen Helfer gegen Drahtwürmer.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich Drahtwurmschäden im Gemüsegarten?

Typisch sind Fraßgänge in Kartoffelknollen, Möhren und Zwiebeln sowie abgebissene Wurzeln bei Jungpflanzen. Die gelblich-braunen, harten Larven sind bis zu 2,5 cm lang und im Boden zu finden.

Wie lange leben Drahtwürmer im Boden?

Drahtwürmer können 3 bis 5 Jahre im Boden leben, bevor sie sich zum Schnellkäfer verpuppen. In dieser Zeit fressen sie kontinuierlich Wurzeln und Knollen. Regelmäßiges Umgraben und Fruchtfolge helfen, den Befall zu reduzieren.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 233

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