Im Mai wird es endlich Zeit für die Balkonbepflanzung. Da empfindliche Sommerblüher durch Nachtfröste zerstört werden könnten, wartet man mit dem Bestücken der Balkonkästen am besten bis nach den Eisheiligen Mitte Mai.
Nach den Eisheiligen pflanzen
Die Eisheiligen Mitte Mai markieren das Ende der Frostgefahr in den meisten Regionen Deutschlands. Erst danach sind empfindliche Balkonpflanzen wie Petunien, Pelargonien und Verbenen sicher vor Nachtfrösten. Wer früher pflanzt, sollte bei Frostwarnung mit Vlies schützen.
Balkonkästen richtig befüllen
Zuerst eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies einlegen, dann hochwertige Balkonblumenerde einfüllen. Pflanzen mit ausreichend Abstand setzen – zu enge Bepflanzung fördert Pilzkrankheiten. Aufrechte und hängende Arten kombinieren für ein üppiges Bild.
Pflege nach dem Einpflanzen
Direkt nach dem Einpflanzen gründlich angießen. In den ersten Wochen regelmäßig gießen und ab dem zweiten Monat wöchentlich düngen. Verblühte Blüten regelmäßig entfernen, um die Blütezeit zu verlängern.
Gaertner Poetschkes Tipp: Wenn bei der Bepflanzung von Balkonkästen aufrechte und hängende Pflanzenarten miteinander kombiniert werden, entsteht ein besonders üppiges und attraktives Bild.
Häufig gestellte Fragen
Wann dürfen Balkonpflanzen nach draußen?
Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist die Frostgefahr in den meisten Regionen vorbei. Erst dann sind empfindliche Balkonpflanzen sicher im Freien.
Wie oft müssen Balkonpflanzen gegossen werden?
An heißen Sommertagen täglich, an kühleren Tagen alle zwei bis drei Tage. Balkonkästen trocknen schneller aus als Gartenbeete – regelmäßig kontrollieren.