Die Zimmertanne pflegen erfordert etwas Sorgfalt: Araucaria gehört zu den Nadelgehölzen und ist eine begehrte Zimmerpflanze, die jedoch verhältnismäßig hohe Ansprüche stellt. Da sie kühl, luftig, gleichmäßig feucht und leicht schattig stehen möchte, findet man in Privathäusern selten wirklich gesunde und schöne Exemplare.
Standort und Temperatur: Was die Zimmertanne braucht
Die Zimmertanne (Araucaria) möchte kühl, luftig, gleichmäßig feucht und leicht schattig stehen. Für eine gewisse Luftfeuchtigkeit ist sie besonders dankbar. Ein Platz am kühlen Nordfenster oder in einem wenig geheizten Zimmer ist ideal. In warmen, trockenen Räumen leidet die Zimmertanne schnell – die feinen Nadeln werden braun und fallen ab. Die Ruheperiode von Oktober bis Februar muss beachtet werden: In dieser Zeit wird sehr wenig gegossen. Wird zu viel gegossen, hängen die feinen Ästchen schlaff herunter und die Pflanze stirbt ab. Im Sommer profitiert die Zimmertanne davon, in den warmen Sommerregen gestellt zu werden, damit der Staub auf den feinen Nadeln abgespült wird und die Pflanze besser atmen kann.
Erde, Gießen und Düngung der Araucaria
Die Zimmertanne wird in lockere, humose Erde gepflanzt. Der Ballen darf jedoch niemals vollkommen austrocknen. Um für einen guten Wasserabzug zu sorgen, füllt man eine Schicht Sand oder Kies auf den Boden des Topfes, bevor die Erdmischung daraufkommt. Düngungen sollte man nur im Sommer mit einem guten Blumendünger vornehmen. Im Winter wird auf Düngung vollständig verzichtet. Das Umtopfen darf nur im Frühjahr erfolgen, wobei die Ruheperiode von Oktober bis Februar im Auge behalten werden muss. Triebe dürfen keinesfalls verletzt werden, da sonst der gleichmäßige Wuchs gestört wird und die charakteristische Pyramidenform der Zimmertanne verloren geht.
Schädlinge und häufige Probleme bei der Zimmertanne
Schädlinge sind an der Zimmertanne selten, können aber durch andere Zimmerpflanzen eingeschleppt werden. Besonders die Wollaus kann ein Problem darstellen. Bei Befall sollte sofort mit einem geeigneten Mittel behandelt werden. Häufiger als Schädlinge sind Pflegefehler die Ursache für Probleme: Zu viel Wasser im Winter lässt die Ästchen schlaff hängen und führt zum Absterben der Pflanze. Zu warme, trockene Luft verursacht braune Nadeln. Verletzte Triebe stören den gleichmäßigen Wuchs dauerhaft. Wer diese Fehler vermeidet und der Zimmertanne einen kühlen, luftigen und leicht schattigen Platz gibt, wird lange Freude an dieser außergewöhnlichen Zimmerpflanze haben.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden die Nadeln meiner Zimmertanne braun?
Braune Nadeln entstehen meist durch zu warme, trockene Luft oder zu viel direkte Sonne. Stellen Sie die Zimmertanne kühler und luftiger, erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit und schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung.
Wann darf man die Zimmertanne umtopfen?
Das Umtopfen darf nur im Frühjahr erfolgen, außerhalb der Ruheperiode von Oktober bis Februar. Triebe dürfen dabei keinesfalls verletzt werden, da sonst der gleichmäßige Wuchs dauerhaft gestört wird.