Viridiflora-Tulpen: Besonderheiten und Pflanzung

Viridiflora-Tulpen bezaubern mit ihren teilweise grünlich gefärbten Blütenblättern und gehören zu den spätblühenden Tulpensorten – ein echter Blickfang im Frühlingsgarten. Sie sind in verschiedenen Stiellängen erhältlich und eignen sich sowohl für Beete als auch für den Steingarten. Wer einmal Viridiflora-Tulpen gepflanzt hat, möchte auf diese ungewöhnliche Sortengruppe nicht mehr verzichten.

Was Viridiflora-Tulpen so besonders macht

Viridiflora-Tulpen zeichnen sich durch ein einzigartiges Merkmal aus: Ihre Blütenblätter tragen einen charakteristischen grünen Streifen oder grünliche Einschlüsse, die ihnen ein unverwechselbares, fast exotisches Aussehen verleihen. Diese Eigenschaft macht sie zu einer der auffälligsten Tulpenklassen überhaupt. Sie blühen spät im Frühjahr, wenn viele andere Tulpen bereits verblüht sind, und verlängern so die Blütezeit im Garten erheblich. Die Blüten sind einfach geformt und erscheinen auf niedrigen, mittellangen oder langen Stielen, je nach Sorte. Neben den bekannten Klassen gibt es eine große Menge botanischer Tulpen, die sich vorwiegend für den Steingarten eignen. Kein Liebhaber sollte versäumen, sich von diesen Sorten einige zu besorgen, denn sie bereichern jeden Garten mit ihrer natürlichen Eleganz und Vielfalt.

Tulpenzwiebeln pflanzen, lagern und neu einsetzen

Tulpenzwiebeln sollten ausschließlich im Herbst gepflanzt werden, je nach Sorte 5 bis 15 cm tief. Sie überwintern ohne jeden Schutz im Boden und treiben im Frühjahr zuverlässig aus. Empfehlenswert ist es jedoch, auf die Pflanzstellen eine Schicht Rindenmulch auszubreiten. Vorwitzige Tulpen, die schon im Herbst aus der Erde schauen, bekommen dann nicht so leicht die unschönen braunen Spitzen. Außerdem kann die Herbstsonne nicht direkt auf den Boden einwirken und die Zwiebeln zu einem verfrühten Austrieb verlocken. Wichtig ist auch, Tulpen niemals viele Jahre nacheinander auf dasselbe Beet zu bringen: Bodenmüdigkeit und Krankheiten führen dann leicht zu hohen Verlusten. Ein bis zwei Jahre können die Zwiebeln an Ort und Stelle verbleiben. Danach müssen sie, wenn das Laub abgestorben ist, aus der Erde genommen, den Sommer über kühl und trocken aufbewahrt und im Herbst erneut eingepflanzt werden.

Häufig gestellte Fragen

Was macht Viridiflora-Tulpen so besonders im Vergleich zu anderen Tulpenklassen?

Viridiflora-Tulpen haben grünlich gefärbte Blütenblätter und blühen spät im Frühjahr. Diese Kombination macht sie zu einem unverwechselbaren Blickfang, wenn viele andere Tulpen bereits verblüht sind.

Wie lange können Tulpenzwiebeln an derselben Stelle im Beet verbleiben?

Ein bis zwei Jahre können Tulpenzwiebeln an Ort und Stelle bleiben. Danach sollten sie nach dem Einziehen des Laubs ausgegraben, kühl und trocken gelagert und im Herbst neu eingepflanzt werden, um Bodenmüdigkeit zu vermeiden.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 276

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