Schleierkraut pflanzen: Staude für Schnitt und Trocknung

Einjähriges Schleierkraut pflanzen und anbauen lohnt sich für Schnitt- und Bindereizwecke: Die Pflanze wird 45 cm hoch und muss möglichst frei stehen, da sie sich stark und weit verzweigt. Die lockeren, zarten Blütenstände verschönern jeden Sommerblumenstrauß.

Standort und Eigenschaften des mehrjährigen Schleierkrauts

Unendlich viele kleine Blütchen sitzen an einer einzigen Pflanze, sodass der Busch aus einiger Entfernung wie ein durchsichtiger Schleier aussieht. Einige Pflanzen gehören in jeden Garten. Bevorzugt wird diese etwa 1 m hohe buschartige Pflanze wegen der zierenden Wirkung des frischen und getrockneten Krautes zu Bindereizwecken. Das Kraut wird während der Blüte geschnitten, schattig getrocknet und je nach Bedarf verwendet. Das Schleierkraut ist eine ausgesprochene Steppenpflanze und liebt also sandigen Boden. Die Pflanze ist sehr winterhart und kann viele Jahre am gleichen Standort bleiben.

Aussaat und Vermehrung des mehrjährigen Schleierkrauts

Die Aussaat wird ab Mai/Juni auf ein Saatbeet vorgenommen. Die Keimzeit beträgt 2 bis 3 Wochen. Später werden die Sämlinge in 60 cm Abstand voneinander ausgepflanzt. Die Pflanze ist sehr winterhart. Wer schneller zu kräftigen Pflanzen kommen möchte, kann fertige Jungpflanzen aus dem Fachhandel beziehen. Das mehrjährige Schleierkraut lässt sich auch durch Stecklinge vermehren, die im Frühsommer geschnitten werden. Durch regelmäßigen Rückschnitt nach der Blüte bleibt die Pflanze kompakt und treibt im nächsten Jahr wieder kräftig aus. Ein sandiger, durchlässiger Boden ist Voraussetzung für ein gesundes Wachstum.

Häufig gestellte Fragen

Wie trocknet man Schleierkraut richtig?

Das Schleierkraut wird während der Blüte geschnitten und an einem schattigen, luftigen Ort kopfüber zum Trocknen aufgehängt. So behält es seine Form und kann das ganze Jahr über verwendet werden.

Welchen Boden braucht das mehrjährige Schleierkraut?

Das mehrjährige Schleierkraut ist eine Steppenpflanze und liebt sandigen, durchlässigen Boden. Staunässe verträgt es nicht und sollte daher an einem gut drainierten Standort gepflanzt werden.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 312

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