Rostkrankheiten sind eine Form der Pilzinfektion und besonders an Obstbäumen und Zierpflanzen gefürchtet. Die charakteristischen rostbraunen Sporenlager auf den Blättern sind das typische Erkennungszeichen.
Symptome und Ausbreitung von Rostkrankheiten
Rostkrankheiten sind an den gelblichen bis braunen, auf der ganzen Blattfläche verteilten Flecken zu erkennen. Ihren Namen verdanken sie der rostbraunen Farbe ihrer Sporenlager. Der Pilz wächst in der Pflanze. Bei starkem Befall welken und sterben zuerst die einzelnen befallenen Blätter ab, am Ende geht die ganze Pflanze ein. Rostpilze bilden verschiedene Sporenformen. In den pustelförmigen Sporenlagern unterhalb der Blatthaut auf der Blattoberseite entwickeln sich gelblich braune Pulversporen, die nach dem Aufplatzen der Pusteln sofort andere Pflanzen befallen.
Vorbeugung und Bekämpfung
Befallene Pflanzenteile gründlich entsorgen oder verbrennen. Die beste Vorbeugung ist das rigorose Entfernen befallener Pflanzen. Lassen Sie keine Blätter oder befallenen Pflanzenteile auf dem Boden liegen, sondern entfernen und vernichten Sie diese sofort. Im Fachhandel finden sich auch Spritzmittel zur Bekämpfung von Rostkrankheiten, die aber nur in frühem Befallstadium erfolgreich wirken.
Gärtner Poetschkes Tipp: Spritzmittel gegen Rostkrankheiten wirken nur im frühen Befallstadium. Handeln Sie daher sofort, wenn Sie die ersten rostbraunen Pusteln auf den Blättern entdecken.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Rostkrankheiten bei Pflanzen?
Typisch sind gelbliche bis braune Flecken auf der Blattoberseite und rostbraune, pustelförmige Sporenlager auf der Blattunterseite. Bei starkem Befall sterben die Blätter ab und die ganze Pflanze kann eingehen.
Welche Pflanzen sind besonders anfällig für Rostkrankheiten?
Besonders häufig betroffen sind Rosen, Birnen, Wacholder, Schnittlauch, Lauch, Minze, Malven und viele andere Zierpflanzen. Auch Getreide und Gräser können von Rostpilzen befallen werden.