Rasentypen unterscheiden sich in Belastbarkeit, Pflegeaufwand und Standortansprüchen. Die richtige Saatgutmischung ist entscheidend für einen dauerhaft schönen Rasen.
Universalrasen und Zierrasen
Der robuste Universalrasen entspricht dem Park- und Landschaftsrasen und zeichnet sich schon bei mäßiger Pflege durch Anpassungsfähigkeit und Beständigkeit aus. Im Handel findest du Universalrasenmischungen für normale Verhältnisse. Ein echter Zierrasen dagegen dient vor allem als Schmuck zwischen bepflanzten Flächen, etwa im Rosengarten. Er besteht aus Grassorten mit besonders feinen Halmen wie Rotschwingel- und Straußgrassorten und verlangt regelmäßige Pflege.
Spielrasen und Schattenrasen
Wenn Kinder im Garten toben oder Erwachsene Feste auf dem Rasen feiern möchten, sollte dieser robuster sein. Spielrasen enthält vor allem widerstandsfähige Grassorten wie das nahezu unverwüstliche Weidelgras. Regelmäßiges Mähen, gelegentliches Düngen und bei Trockenheit Wässern erhält ihn gesund. Für schattige Bereiche unter großen Bäumen oder an Gebäuden empfiehlt sich Schattenrasen mit mäßig schattentoleranten Grassorten. Mähe ihn nicht zu tief ab und sorge für ausreichend Wasser und Dünger.
Blumenwiese als Alternative zum Rasen
Das Anlegen einer Blumenwiese lohnt sich, wenn große Freiflächen zur Verfügung stehen. Eine echte Blumenwiese muss nur zweimal im Jahr gemäht werden, im Juni und im August oder September. Das lässt viele Wildblumen zur Blüte kommen. Damit die Artenvielfalt gewährleistet ist, darf der Boden nicht zu nährstoffreich sein und die ausgesäten Arten müssen den Standortbedingungen entsprechen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Repariere Kahlstellen im Spielrasen im Frühjahr durch Nachsaat – so bleibt die Grasnarbe dicht und belastbar.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Rasentyp eignet sich für Familien mit Kindern?
Spielrasen mit robusten Grassorten wie Weidelgras ist ideal. Er hält Belastung durch Spielen und Feste gut aus und lässt sich einfach pflegen.
Gibt es echten Schattenrasen?
Echten Schattenrasen gibt es nicht. Handelsübliche Schattenrasenmischungen enthalten lediglich mäßig schattentolerante Grassorten, die etwas weniger Licht benötigen.