Der März ist die letzte Gelegenheit für wichtige Arbeiten im Obstgarten: Jetzt musst du Spindelbüsche und Kirschbäume schneiden, die Steinobstveredelung abschließen und die Winterspritzung gegen Schädlinge und Pilzkrankheiten durchführen, bevor die Knospen schwellen. Wer diese Arbeiten verpasst, riskiert Ernteausfälle und Krankheitsbefall.
Schnitt und Veredeln im Obstgarten
Spindelbüsche und Kirschbäume werden jetzt geschnitten. Das Veredeln und das Pfropfen hat im März begonnen, zumindest die Steinobstveredelung musst du in diesem Monat beenden. Bis zum Schwellen der Knospen muss die Winterspritzung unbedingt durchgeführt worden sein. Obstgehölze kannst du jetzt noch pflanzen. Bei Neuanpflanzung solltest du darauf achten, dass nicht wieder der gleiche Obstbaum, womöglich noch die gleiche Sorte, an die alte Stelle gesetzt wird. Auch hier hilft Abwechslung, und nur dies wirkt der Bodenmüdigkeit entgegen. Die Schnittwunden werden glattgeschnitten und mit Baumwachs bestrichen, damit keine Krankheitserreger eindringen können.
Pflanzung und Pflege im Obstgarten im März
Im März kannst du Obstbäume und Sträucher noch pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Bei der Neupflanzung solltest du darauf achten, dass beschädigte Wurzeln mit einem scharfen Messer glattgeschnitten werden, da dies das Anwachsen erleichtert. Bei Trockenheit musst du alle frisch gepflanzten Bäume und Sträucher gründlich wässern. Die Erdbeerbeete werden flach gelockert, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern. Raupenleimringe an den Baumstämmen solltest du überprüfen und bei Bedarf erneuern. Wer Bäume umpfropfen möchte, kann dies jetzt noch nachholen, sofern die Reiser rechtzeitig eingeschlagen wurden.
Häufig gestellte Fragen
Welche Obstbäume werden im März geschnitten?
Im März werden Spindelbüsche und Kirschbäume geschnitten. Die Steinobstveredelung muss in diesem Monat abgeschlossen werden. Apfel- und Birnbäume kannst du ebenfalls noch schneiden, solange die Knospen noch nicht schwellen.
Warum sollte man beim Neuanpflanzen von Obstbäumen den Standort wechseln?
Wenn derselbe Obstbaum oder dieselbe Sorte wieder an die alte Stelle gepflanzt wird, droht Bodenmüdigkeit. Ein Standortwechsel verhindert die Anreicherung von Schaderregern im Boden und fördert ein gesundes Wachstum der neuen Pflanzung.