Naturgewalten wie Hagel, Sturm und Starkregen können Gartenpflanzen erheblich schädigen – und öffnen Krankheitserregern Tür und Tor. Wer nach einem Unwetter schnell handelt, schützt seine Pflanzen vor Folgeschäden.
Schäden durch Hagel, Regen und Wind
Hagel, starker Regen und Wind setzen vielen Pflanzen zu. Windempfindliche Arten lassen sich durch einen entsprechenden Standort schützen, Regen und Hagel hingegen sind Naturgewalten, die man hinnehmen muss. Sturmschäden bei Gehölzen und Obstbäumen in Form abgeknickter Zweige öffnen Krankheitserregern Tür und Tor.
Richtig reagieren nach dem Unwetter
Abgebrochene Zweige sollten so schnell wie möglich sauber abgeschnitten werden. Die Schnittstellen sind anschließend mit einem Wundschutzmittel zu versorgen, um das Eindringen von Pilzen und Bakterien zu verhindern. Auch Hagelschäden an Blättern und Früchten sollten beobachtet werden, da beschädigte Stellen schnell von Fäulniserregern befallen werden können.
Gärtner Pötschkes Tipp: Halten Sie nach jedem Sturm Ausschau nach geknickten oder angerissenen Ästen – auch wenn diese noch hängen. Solche Hängeäste brechen beim nächsten Wind vollständig ab und reißen dabei größere Wunden in die Rinde.
Häufig gestellte Fragen
Was tun, wenn Hagelkörner Blätter und Früchte beschädigt haben?
Stark beschädigte Blätter und Früchte sollten entfernt werden, da sie schnell von Fäulniserregern befallen werden. Beobachten Sie die Pflanze in den folgenden Tagen auf Pilzbefall.
Wie schütze ich windempfindliche Pflanzen vor Sturmschäden?
Wählen Sie für windempfindliche Arten einen geschützten Standort, zum Beispiel in der Nähe einer Hecke oder Mauer. Stäbe und Stützen helfen bei Stauden und Klettergehölzen.