Lauben und Pavillons im Garten

Eine Gartenlaube ist weit mehr als nur ein Aufbewahrungsort für Gartengeräte. Sie bietet Schutz vor plötzlich aufziehenden Unwettern, lädt zu einer gemütlichen Teegesellschaft ein und schafft einen Rückzugsort mitten im Grünen. Während Berliner unter einer Laube oft ein massives Gartenhaus mit Küchenzeile und offenem Kamin verstehen, ist die klassische Laube eine offene Konstruktion, die den direkten Kontakt zur Natur bewahrt.

Überblick

Im Grunde ist eine Laube eine offene Konstruktion, die den direkten Kontakt zur Natur nicht verloren hat. Traditionelle Lauben bestehen aus einfachen Gerüsten, die oft mit Kletterpflanzen berankt werden und dadurch einen guten Sichtschutz bieten. Die Grundgerüste können auch mit Brettern, Schindeln oder mit einem Gitterwerk aus Latten verkleidet sein. Du kannst sie als Fertigbausatz erwerben oder, vorausgesetzt du verfügst über das nötige handwerkliche Geschick, selber bauen. Pavillons sind stabiler konstruiert als Lauben. Sie besitzen in jedem Fall ein festes Dach, vielleicht sogar verglaste Fenster und eine abschließbare Tür. Sie dürfen gern etwas verspielter wirken, weil sie der Muße und nicht der Aufbewahrung von Gartengerätschaften dienen sollen.

Die schönsten Kletterrosen für Lauben

Die überreich blühende Rambler-Rose ‚Veilchenblau‘ besticht mit locker gefüllten Einzelblüten, denen ein angenehmer Duft entströmt. Blüten von barocker Pracht hat ‚Sympathie‘. Sie verströmen einen kräftigen, angenehm rosigen Duft. Eine früh und reichblühende Kletterrose mit starkem und dichtem Wuchs. Die robuste, starkwachsende und gut schnittverträgliche ‚Bobby James‘ erreicht schnell schwindelerregende Höhen. Sie blüht einmal im Jahr. Die Rambler-Rose ‚Raubritter‘ hat kleine, ballförmige Blüten, die zur Blütezeit massenhaft auftreten. Die Kletterrose ‚Flammentanz‘ ist eine wüchsige, gesunde Rose, die weitgehend resistent gegen Pilzinfektionen ist und auch große Rosenbögen und Pergolen begrünt.

Weitere empfehlenswerte Rosensorten

Für Rosenbögen besonders gut geeignet ist die üppig blühende Rambler-Rose ‚Raubritter‘. ‚Rosarium Uetersen‘ ist eine öfterblühende, leicht duftende Sorte mit robustem und buschigem Wuchs. Das tiefe Rosa der Blüten färbt sich später schimmernd silbrig. Die reich und öfterblühende Kletterrose ‚Golden Showers‘ hat große und duftende Blüten. Sie ist widerstandsfähig gegen Krankheiten. Mit diesen robusten Sorten kannst du deine Laube in ein blühendes Paradies verwandeln, das nicht nur optisch begeistert, sondern auch pflegeleicht ist und über viele Jahre Freude bereitet.

Pavillons richtig aufstellen

Kleine Pavillons aus Holz oder Metall findest du heutzutage in reicher Auswahl in Gartencentern und Baumärkten. Sie werden meist als Bausatz geliefert und sollten auf einer festen und ebenen Grundfläche aufgestellt werden. Größere Pavillons bis hin zu kleinen „Palästen“ mit allem Komfort gibt es im Fachhandel und über die Kataloge der Hersteller. In jedem Fall musst du beim Aufstellen die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände zum Nachbargrundstück beachten. Bei Pavillons aus Stein oder mit Fundamenten gelten zudem die örtlichen Bauvorschriften. Eine sorgfältige Planung und die Einhaltung aller Vorschriften sorgen dafür, dass du lange Freude an deinem Gartenpavillon hast.

Gaertner Poetschkes Tipp: Bevor du eine Laube oder einen Pavillon aufstellst, informiere dich bei deiner Gemeinde über die geltenden Bauvorschriften und Grenzabstände. So vermeidest du späteren Ärger mit den Nachbarn oder dem Bauamt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kletterrosen eignen sich am besten für Lauben?

Besonders gut geeignet sind robuste Rambler-Rosen wie 'Veilchenblau', 'Raubritter' oder 'Bobby James'. Sie wachsen stark, sind pflegeleicht und bieten durch ihre üppige Blüte einen schönen Sichtschutz.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Pavillon?

Das hängt von der Größe und Bauweise ab. Kleine Pavillons ohne Fundament sind meist genehmigungsfrei, bei massiven Bauten mit Fundament solltest du dich bei deiner Gemeinde über die örtlichen Bauvorschriften informieren.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 70

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