Kübelpflanzen umtopfen: Wann und wie es gelingt

Wenn die Wurzeln deiner Kübelpflanzen den Topf vollständig durchwurzelt haben, wird es Zeit für ein größeres Zuhause. Mit dem richtigen Timing und der passenden Technik sorgst du dafür, dass deine Pflanzen gesund weiterwachsen und sich prächtig entwickeln können.

Wann ist Umtopfen nötig?

Wenn Wurzeln aus den Abzugslöchern herauswachsen oder die Pflanze trotz regelmäßiger Düngung nicht mehr wächst, ist es Zeit zum Umtopfen. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, wenn die Pflanze aus der Winterruhe erwacht und das Wachstum beginnt. Dann hat sie die ganze Saison Zeit, das neue Substrat zu durchwurzeln und sich im größeren Gefäß zu etablieren. Auch wenn die Erde sehr schnell austrocknet oder sich vom Topfrand löst, deutet das auf einen zu kleinen Topf hin.

So wird umgetopft

Das neue Gefäß sollte 2–3 cm größer im Durchmesser sein als das alte. Lege zunächst eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton ein, dann füllst du frische Erde ein. Nimm die Pflanze vorsichtig aus dem alten Topf, entferne abgestorbene Wurzeln und setze sie in das neue Gefäß. Fülle mit frischer Erde auf, drücke sie leicht an und gieße gründlich an. Achte darauf, dass die Pflanze nicht tiefer sitzt als zuvor, damit der Wurzelhals nicht fault.

Gaertner Poetschkes Tipp: Topfe Kübelpflanzen im Frühjahr um, kurz bevor das Wachstum beginnt. So haben die Wurzeln die ganze Saison Zeit, das neue Substrat zu durchwurzeln.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft müssen Kübelpflanzen umgetopft werden?

Junge, schnell wachsende Pflanzen solltest du jährlich umtopfen, ältere Exemplare alle zwei bis drei Jahre. Das Zeichen dafür: Wurzeln wachsen aus den Abzugslöchern oder die Pflanze wächst trotz Düngung nicht mehr.

Kann ich beim Umtopfen den gleichen Topf verwenden?

Wenn die Pflanze nicht weiter wachsen soll, kannst du den gleichen Topf verwenden. Dann kürzt du die alten Wurzeln etwas ein und füllst frisches Substrat ein, damit die Pflanze wieder ausreichend Nährstoffe erhält.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 194

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