Ein Hochbeet ist ein Hügelbeet in der Kiste: Das Prinzip und der Schichtaufbau sind identisch, aber die Seiten werden senkrecht hochgezogen. Das ermöglicht das Gärtnern im Stehen oder Sitzen – ohne Bücken.
Materialien und Konstruktion
Hochbeete können aus Holz, Stein, Metall oder Kunststoff gebaut werden. Holz ist am beliebtesten, da es sich gut verarbeiten lässt und natürlich aussieht. Wichtig ist, dass das Holz druckimprägniert oder aus einer dauerhaften Holzart wie Lärche oder Robinie besteht. Die Innenseiten können mit Folie ausgekleidet werden, um die Lebensdauer zu verlängern.
Schichtaufbau und Füllung
Der Schichtaufbau entspricht dem des Hügelbeetes: Grobe Äste zuunterst, dann Laub und Grasschnitt, halbfertiger Kompost und schließlich eine Schicht guter Gartenerde. Die organischen Materialien zersetzen sich und geben Nährstoffe frei. In den ersten Jahren ist das Hochbeet besonders fruchtbar.
Standort und Bepflanzung
Hochbeete eignen sich für jeden Standort – auch auf verdichteten, tonigen oder verunkrauteten Böden sowie auf Terrassen und Balkonen. Sonnige Standorte sind ideal. Bepflanzt werden Hochbeete mit Gemüse, Kräutern und Salaten. Durch die erhöhte Bodentemperatur ist eine frühere Aussaat möglich.
Gaertner Poetschkes Tipp: Gärtnern im Hochbeet ist überall möglich, sogar auf verdichteten, tonigen oder verunkrauteten Böden. So lässt sich auch die letzte Ecke im Garten nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Welches Holz eignet sich für ein Hochbeet?
Druckimprägniertes Holz, Lärche oder Robinie sind besonders dauerhaft. Unbehandeltes Fichtenholz verrottet schnell. Die Innenseiten können mit Folie ausgekleidet werden, um die Lebensdauer zu verlängern.
Kann man ein Hochbeet auf dem Balkon aufstellen?
Ja, Hochbeete eignen sich auch für Balkone und Terrassen. Wichtig ist, dass der Untergrund das Gewicht tragen kann. Leichte Füllmaterialien wie Blähton reduzieren das Gewicht.