Gründüngerpflanzen im Überblick

Mit Gründüngerpflanzen verbesserst du die Bodenstruktur und Fruchtbarkeit deines Gartens auf natürliche Weise. Rotklee (Trifolium pratense) kannst du von April bis August auf guten Lehmböden aussäen und jederzeit einarbeiten – er ist winterhart. Lupinen (Lupinus angustifolius) bevorzugen leichte bis schwach saure Böden, werden von März bis Juni ausgesät und sollten vor der Blüte eingearbeitet werden. Senf (Sinapis alba) gedeiht auf feuchten, fruchtbaren Böden, kann von März bis Mitte September gesät und bis zur Blüte eingearbeitet werden. Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia) wächst auf durchschnittlichen Böden, wird ebenfalls von März bis Mitte September ausgesät und vor der Blüte eingearbeitet. Lupinen, Senf und Phacelia sind bedingt winterhart.

Wissenswertes

Rotklee (Trifolium pratense) wird von April bis August ausgesät und bevorzugt gute Lehmböden, nicht jedoch magere Böden. Du kannst ihn jederzeit einarbeiten, da er winterhart ist. Lupinen (Lupinus angustifolius) säst du von März bis Juni auf leichten bis schwach sauren Böden aus und arbeitest sie ein, bevor sich die Blüten öffnen. Sie sind bedingt winterhart. Senf (Sinapis alba) kannst du von März bis Mitte September auf feuchten, fruchtbaren Böden aussäen und bis zur Blüte einarbeiten. Auch er ist bedingt winterhart. Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia) wird von März bis Mitte September auf durchschnittlichen Böden ausgesät und sollte ebenfalls vor der Blüte eingearbeitet werden. Er ist bedingt winterhart und lockt zudem zahlreiche Insekten an.

Gaertner Poetschkes Tipp: Arbeite die Gründüngerpflanzen nur flach in den Boden ein, nicht tiefer als 15 cm. Der Sauerstoffmangel in den tiefen Schichten würde sonst die Zersetzung hemmen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Gründüngerpflanzen sind winterhart?

Rotklee ist winterhart und kann von April bis August ausgesät werden. Lupinen, Senf und Bienenfreund sind nur bedingt winterhart.

Wie tief darf man Gründüngerpflanzen einarbeiten?

Gründüngerpflanzen solltest du nur flach, nicht tiefer als 15 cm, in den Boden einarbeiten. Der Sauerstoffmangel in tieferen Schichten würde die Zersetzung hemmen.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

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