Organische Dünger wie Kompost, Stallmist oder Horndünger sind wahre Alleskönner für deinen Gartenboden. Sie versorgen deine Pflanzen nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Im Gegensatz zu Mineraldüngern wirken sie langfristig und schonend, da die Nährstoffe erst durch Bodenorganismen freigesetzt werden müssen.
Wissenswertes im Überblick
Damit deine Pflanzen immer ausreichend mit entsprechendem „Futter“ versorgt werden, sind einige grundsätzliche Dinge zu berücksichtigen. Fehlen Nährstoffe im Boden, dann kannst du sie mit Mineralsalzen ergänzen. Diese Mineralsalze werden auch als Mineraldünger bezeichnet, im Gegensatz zu den organischen Düngemitteln, zu denen z. B. Kompost, Stallmist, Pflanzenjauchen, Horndünger oder Mulch zählen. Die wichtigsten Nährstoffe für die Pflanze sind vor allem Stickstoff, Phosphor, Kalzium und Kalium. Es sind diese vier Nährstoffe, die von den Pflanzen am meisten zum Leben gebraucht und in Wasser gelöst aus dem Boden aufgenommen werden. Wir müssen sie deshalb auch immer wieder ergänzen. In Düngern sind diese Nährstoffe an Trägerstoffe gebunden. Je nach Stabilität der Bindung sind sie für die Pflanze in schwer oder in leicht löslicher Form verfügbar. Dies ist beim Kauf zu beachten. Ist ein Nährstoff nur schwer löslich vorhanden und für die Pflanze nicht sofort verfügbar, sprechen wir von Vorratsdüngern. Diese werden meist im Winter oder Frühjahr auf die Beete ausgebracht. Die Nährstoffe wandeln sich nur allmählich in leicht lösliche um, haben demnach eine länger anhaltende Wirkung und stehen als solche den Pflanzen im Frühjahr und Sommer zur Verfügung. Typische Vorratsdünger sind z. B. Kalkstickstoff und umhüllte Langzeitdünger. Als Kopfdünger bezeichnet man dagegen alle leicht löslichen und schnell aufnahmefähigen Dünger, die unmittelbar nach dem Ausstreuen wirken. Sie stehen den Pflanzen aber auch nur kurzzeitig zur Verfügung. Kopfdüngung bedeutet also, den Pflanzen während der Wachstumszeit durch wiederholte Düngergaben immer ausreichend Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Bringe Vorratsdünger wie Kompost oder Stallmist am besten im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr aus, damit die Nährstoffe bis zum Vegetationsbeginn pflanzenverfügbar werden und deine Pflanzen optimal versorgt sind.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter organischen Düngern im Garten?
Organische Dünger sind natürliche Düngemittel wie Kompost, Stallmist, Pflanzenjauchen, Horndünger oder Mulch, die Nährstoffe in gebundener Form enthalten und diese durch Zersetzung allmählich an den Boden abgeben.
Wie werden organische Dünger richtig eingesetzt?
Organische Dünger bringst du am besten im Herbst oder Frühjahr aus, damit sie sich rechtzeitig zersetzen können. Arbeite sie flach in den Boden ein und achte auf die richtige Dosierung je nach Pflanzenbedarf.