Der Frost ist dein bester Helfer bei der Bodenbearbeitung: Wenn du im Herbst umgegraben hast, sind im Frühjahr die Schollen so durchgefroren, dass sie sehr leicht zerfallen und die Erde ganz feinkrümelig wird. Der Frost hat die Erde genau in den Zustand versetzt, wie ihn die Pflanze für die nächste Wachstumszeit braucht – Gärtner sprechen von der sogenannten Frostgare. Falsch wäre es, den Boden im Frühjahr nochmals tief umzugraben, denn das würde die wertvolle Struktur wieder zerstören.
Wissenswertes im Überblick
Wenn du im Herbst umgegraben hast, sind im Frühjahr die Schollen so durchgefroren, dass sie sehr leicht zerfallen und die Erde ganz feinkrümelig wird. Der Frost hat die Erde genau in den Zustand versetzt, wie ihn die Pflanze für die nächste Wachstumszeit braucht – diesen Effekt nennt man Frostgare. Falsch wäre es, den Boden im Frühjahr nochmals tief umzugraben, denn dadurch würdest du die durch den Frost entstandene, ideale Bodenstruktur wieder zerstören. Stattdessen reicht es aus, die Oberfläche mit einem Rechen oder einer Harke leicht zu lockern und zu ebnen, bevor du mit der Aussaat oder Pflanzung beginnst.
Gärtner Poetschkes Tipp: Grabe deinen Boden im Frühjahr nicht nochmals tief um – das würde die wertvolle Frostgare zerstören. Lockere stattdessen nur die obersten Zentimeter mit dem Rechen auf und ebne die Fläche ein. So bleiben die feinkrümeligen Bodenstrukturen erhalten, die deine Pflanzen für ein gesundes Wachstum brauchen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Frostgare?
Frostgare bezeichnet den Zustand, in dem der Frost die im Herbst umgegrabenen Erdschollen so durchfriert, dass sie im Frühjahr sehr leicht zerfallen und eine feinkrümelige, ideale Bodenstruktur für die Pflanzen entsteht.
Sollte man im Frühjahr nochmals umgraben?
Nein, das wäre falsch. Wenn du im Herbst umgegraben hast, reicht es im Frühjahr völlig aus, die Oberfläche leicht zu lockern und zu ebnen. Tiefes Umgraben würde die wertvolle Frostgare zerstören.