Rose

Rose

Pflanz- und Pflegeanleitung Rose

Botanischer Name

Rosa in Arten und Sorten

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)

Rosen werden völlig zu Recht die Königinnen der Blumen genannt. Mit der Vielfalt ihrer Farben, Formen und Düfte sind sie etwas wirklich Einzigartiges in der Natur und zählen damit zu den beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt. Mit der richtigen Pflege bescheren Ihnen Rosen eine wahre Blütenpracht und blühen über viele Monate hinweg.

Trotz Sortenselektion und Kulturmaßnahmen wachsen nicht alle Rosen so, dass sie den Bestimmungen des Bundes Deutscher Baumschulen entsprechen. Über diesen Bund definiert sich eine ganz klare Anweisung, wie sich eine Rose in A-Qualität darzustellen hat: Die Pflanze weist mindestens drei normal entwickelte Triebe auf, wovon wiederum zwei direkt aus der Veredelungsstelle (verdickter Knoten, der Wurzel und Trieb verbindet) kommen müssen. Der dritte darf nicht höher als 5 cm über der Veredlungsstelle ansetzen. Über die in dieser Pflegeanleitung aufgezeigten Schnitt- und Pflegemaßnahmen setzen Sie diesen Qualitätsstandard in Ihrem Garten fort. Die Rose baut sich locker auf und wird immer wieder zum gesunden und starken Austrieb angeregt, die Grundvoraussetzung für viele farbenfrohe Blüten. Kontrollieren Sie Ihre Rose immer wieder auf ihre Gesundheit, in dem Sie vor allem die jungen Triebe und die Blätter im Auge behalten. Zeigen sich Läuse oder aber Flecken, zahlt sich ein schnelles Handeln immer aus.

Pflanzung und Standort

Rosen gedeihen am besten an einem vollsonnigen sowie luftigen Standort. So können ihre Blätter schnell abtrocknen und Pilzkrankheiten haben kaum eine Chance. Zugluft oder sehr windige Plätze sind allerdings zu meiden, ebenso wie abstrahlende Hitze von Mauern. Sie sind ausgesprochene Tiefwurzler und verlangen einen tiefgelockerten, nährstoffreichen und eher schweren Boden. Sandige Böden müssen mit Lehm-, Ton- oder Kompostanteilen sowie mit organischen Düngern verbessert werden. Sehr schwere Böden lassen sich mit grobem Sand oder Kies auflockern. Rosen gedeihen am besten auf neutralen bis schwach alkalischen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Sollte eine Fläche mehr als sieben Jahre mit Rosen bepflanzt gewesen sein, ist von einer Rosen-Neupflanzung für mehrere Jahre abzuraten. Der Boden ist rosenmüde. Der Wuchs der neuen Rosen würde gehemmt. Sollen jedoch unbedingt Rosen auf diesem Rosenbeet nachgepflanzt werden, so ist der alte Boden mindestens 2 Spaten tief auszutauschen. Rosenzüchter empfehlen bei Bodenmüdigkeit das Pflanzenstärkungsmittel Vitanal® Professional für Rosen.

Besonderheiten zur Pflanzung von wurzelnackten Rosen

Die Frischhalteverpackung bitte erst zum Pflanzen öffnen und die Rose mit dem Erdballen für circa 12 Stunden ins Wasser legen. Die Rose wird anfangs, wie unter dem Thema „Pflanzschnitt“ beschrieben, eingekürzt. Die Veredelungsstelle (Verdickung, aus der das grüne Holz des Edeltriebes vom Wurzelhals herauswächst) muss circa 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen ist die Rose mit einer humosen Erde anzuhäufeln. Der ungefähr 20–30 cm hohe Erdhügel bildet einen sehr wichtigen Verdunstungsschutz sowie notwendigen Frostschutz bei der Herbstpflanzung. Er soll die Pflanze zu mindestens 75 % abdecken. Wenn der Frühjahrsaustrieb beginnt, wird an einem möglichst kühlen und regnerischen Tag mit großer Vorsicht abgehäufelt. Abweichende Informationen finden Sie bei Hochstamm- und Kletterrosen.

Besonderheiten zur Pflanzung von Topfrosen

Topfrosen lassen sich zu jeder Zeit, zum Beispiel auch im Hochsommer, pflanzen. Das Pflanzloch im Verhältnis zum vorhandenen Topfmaß mindestens doppelt so breit und tief ausheben. Den Topf vorsichtig abziehen und die Rose so ins vorgewässerte Pflanzloch stellen, dass die verdickte Veredelungsstelle circa 5 cm unter der Erdoberfläche verbleibt. Sollte sich beim Austopfen Topferde gelöst haben, diese einfach mit ins Pflanzloch geben. Anschließend das Pflanzloch mit dem Erdaushub und einer zugemischten organischen Düngergabe – zum Beispiel mit abgelagertem Kompost, Gärtner Pötschkes Hornspäne oder einem langsam wirkenden organischen Dünger wie Gärtner Pötschkes Naturdünger – auffüllen, für einen guten Wurzelschluss antreten und angießen. Im Sommer gepflanzte Topfrosen müssen an heißen Tagen gegossen werden, da sie noch keine tiefen Pfahlwurzeln gebildet haben. Pflanzt man an eine Stelle, an der schon vorher eine Rose stand, empfiehlt sich das Auffüllen mit komplett neuer Erde. Ein Pflanzschnitt der Rose ist nicht nötig. Das Anhäufeln empfiehlt sich nur bei einer Herbstpflanzung ab Oktober.

Pflege

Rosen gehören zu den Starkzehrer, haben also einen hohen Nährstoffbedarf. Eine Mischung aus organischer und mineralischer Düngung ist optimal, um den Ansprüchen der Pflanzen gerecht zu werden. Ein spezieller Rosendünger wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® für Rosen ist gezielt auf die Nährstoffbedürfnisse von Rosen abgestimmt. Halten Sie sich immer an die empfohlene Dosierung, denn Rosen sollten nicht überdüngt werden. Organische Dünger geben die Nährstoffe langsam an die Pflanze frei. Deshalb empfiehlt es sich, im Herbst Kompost, abgelagerten Mist, Rindenhumus oder Hornspäne um die Pflanze herum auszubringen. Sowohl im Mai als auch im August / September kann man jeweils eine halbe Hand voll Gärtner Pötschkes Patentkali geben. Kalium festigt das Pflanzengewebe und bereitet die Rosen für den Winter vor. Düngen Sie aber generell nicht zu stickstoffbetont, denn das würde das Triebwachstum zum Nachteil der Blüte fördern. Außerdem sind die dann gebildeten weichen Triebe anfällig für einen Schädlingsbefall. Ab Juli sollte jegliche mineralische Stickstoffdüngung unterbleiben, damit das Holz zum Winter ausreifen kann. Zu beachten ist, dass in Trockenzeiten nach der Düngung kräftig gegossen werden muss. Wenn Dünger auf feuchte Blätter kommt, führt dies häufig zu Verbrennungen.

Besonderheiten zum Schnitt

Der Pflanzschnitt der neuen Rosen erfolgt im Frühjahr. Somit bei der Herbstpflanzung nach dem Abhäufeln (im März) und bei der Frühjahrspflanzung vor dem eigentlichen Pflanzen. Bei ihm werden die schwachen Triebe auf 3 Augen / Knospen und die stärkeren Triebe auf 5 Augen / Knospen geschnitten, so dass die Rose eine Gesamtlänge von circa 20 cm bekommt. Das obere letzte Auge sollte dabei immer nach außen zeigen. So ist ein fülliger Aufbau garantiert. Die Wurzeln werden anschließend um circa 1/3 ihrer Länge eingekürzt.

Das weitere Schneiden der Rosen erfolgt, um einen kompakten, buschigen Wuchs oder um langstielige Blüten bei den Edelrosen zu erzielen. Rosen werden in der Regel nur im Frühjahr geschnitten, wenn sich der Austrieb im März / April regt. Der Rückschnitt erfolgt immer auf „Augen“, die rötlichen Punkte in der Rinde. Es gilt grundsätzlich: Schwache Triebe tiefer zurückzuschneiden, stärkere weniger tief. Sehr schwache und tote Triebe ganz entfernen. Geschnitten wird stets 5 mm über einem nach außen gerichteten Auge mit schräger und glatter Schnittfläche. Alle Triebe, die unterhalb der Veredelungsstelle entspringen, ständig entfernen. Auch Verblühtes wird den Sommer über regelmäßig ausgeschnitten. Eine Ausnahme bilden die Wildrosen, bei denen die Bildung der Früchte (Hagebutten) erwünscht ist.

Besonderheiten zum Winterschutz

Wie Sie Ihre Rosen im Winter schützen können, zeigen wir Ihnen in unserem Video.

Besonderheiten zur Kübelpflanzung

Rosen sind Tiefwurzler und benötigen daher ein möglichst hohes Pflanzgefäß. Es gibt sogar spezielle Rosentöpfe zu kaufen. Bei der Pflanzung werden sie genauso behandelt wie alle anderen Rosen, das heißt der Pflanzschnitt wird entsprechend durchgeführt und die Veredlungsstelle sollte circa 5 cm unter der Erde sitzen. Damit sich die Rosen wie gewünscht entwickeln, ist ein gutes Substrat, zum Beispiel Kübelpflanzenerde oder Rosenerde, Voraussetzung. Da Rosen Starkzehrer sind, darf gerade bei einer Kultur im Kübel das Düngen nicht vergessen werden. Den Winter überstehen die Rosen am besten geschützt an einer Hauswand. Den Topf sollte man mit Noppenfolie oder ähnlichem Material umwickeln. Einen Rückschnitt führt man am besten erst im Frühjahr durch. Bei Hochstammrosen schützt man die Krone mit Vlies oder Tannenzweigen.

Einteilung in Rosengruppen

Die sehr intensive Züchtungsarbeit der letzten Jahrzehnte hat zu einer überwältigenden Sortenvielfalt innerhalb der Rosen geführt. Um diese besser überblicken zu können, werden sie häufig anhand ihrer Wuchsform und ihres Verwendungszweckes in Rosengruppen unterteilt. Im Einzelnen werden folgend die Gruppen der Edelrosen, Beetrosen, Bodendecker- und Zwergrosen, Kletterrosen, Strauchrosen, Englischen Rosen sowie Hochstammrosen beschrieben. Da Züchter oftmals Rosen unterschiedlicher Gruppen miteinander kreuzen, fallen die Grenzen mitunter fließend aus.

Edelrosen

Edelrosen sind die Königinnen unter den Rosen. Sie zeichnen sich durch ihre besonders edel geformten Blüten aus und werden daher besonders häufig als Schnittrosen verwendet. An ihrem kräftigen Stiel befindet sich meist nur eine, dafür aber große und gut gefüllte Rose, die durch ihre Form, Farbe und ihren herrlichen Duft besticht. Innerhalb dieser Gruppe ist die Sortenvielfalt besonders groß. Edelrosen werden, wie unter „Pflanzschnitt“ beschrieben, geschnitten. Sie wirken am besten in kleineren Gruppen mit einem Abstand von 40–60 cm.

Beetrosen

Beetrosen eignen sich in besonderer Weise für eine Bepflanzung von Beeten und Rabatten. Durch ihre reichen Verzweigungen bilden sie dort ein attraktives Blütenmeer. Ihre Blüten fallen in der Regel etwas kleiner aus als bei Edelrosen, dafür erscheinen sie aber auch in größerer Menge. Diese Rosen kommen vor allem in kleinen Gruppen gesetzt besonders gut zur Geltung – gerne auch in Kombination mit Stauden oder Sommerblühern. Beetrosen werden reihenweise oder aber flächig gepflanzt mit einem Abstand von 50–60 cm (4–5 Pflanzen / m²). Beetrosen werden bis auf circa 20 cm heruntergeschnitten. Dabei werden schwache Triebe gänzlich entfernt und sehr starke, überlange noch kräftiger eingekürzt, um einen gleichmäßigen Wuchs zu erzielen.

Bodendeckerrosen

Bodendeckerrosen zeichnen sich alle durch einen flachen Wuchs sowie eine ganz besondere Pflegeleichtigkeit aus. Sie eignen sich hervorragend als herrlich blühende Flächenbegrünung. Aber auch Hangpartien im Garten können mit ihnen ganz problemlos befestigt und dekorativ in Szene gesetzt werden. Bodendeckerrosen sind nicht nur sehr blühfreudig, sondern auch noch ausgesprochen gesund sowie enorm frosthart. Mit ihren einfachen bis leicht gefüllten Blüten sorgen sie für einen herrlich dichten Blütenteppich, der nicht nur Unkrautwuchs unterdrückt, sondern ebenso auch nützlichen Insekten Nahrung und Rückzugsraum bietet. Bodendeckerrosen wachsen flächendeckend und werden gleichmäßig mit einem Abstand von jeweils 50–60 cm (4–5 Pflanzen / m²) gepflanzt. Sie werden lediglich geschnitten, um ihr Wachstum zu korrigieren, ansonsten werden immer nur die abgestorbenen Triebe entfernt.

Zwergrosen

Zwergrosen sind die kleinsten Vertreter der Rosen und verfügen über einen besonders schönen, kompakten Wuchs. Dadurch sind sie sehr gut für kleine Gärten wie auch für die Bepflanzung von Kübeln geeignet. Da sie einen sehr dichten und bodennahen Wuchs aufweisen, der das Abtrocknen ihrer Blätter erschwert, ist ein luftiger Standort mit direkter Morgensonne für sie von Vorteil. Aus diesem Grund sollten insbesondere Zwergrosen auch nicht von oben über das Laub gewässert werden, sondern immer direkt über den Wurzelbereich. Zwergrosen werden als Einfassungen und gruppenweise mit einem Abstand von 20–30 cm gesetzt. Sie können mit einer Heckenschere insgesamt etwas zurückgeschnitten werden (auf circa 15–25 cm Höhe).

Kletterrosen

Kletterrosen sind die am stärksten wachsenden Rosen und bilden oft meterlange Triebe. Mit ihnen lassen sich sehr schön Rosenbögen, Pergolen oder andere Rankgerüste begrünen. Sie können aber auch gut zur Wandbegrünung, zum Beispiel als blühender Fassadenschmuck, eingesetzt werden. Je waagerechter die Triebe dabei geführt werden, desto mehr blütenreiche Seitentriebe wird die Kletterrose entwickeln. Kletterrosen werden je nach Wuchsstärke im Abstand von 100–150 cm gesetzt. Der Abstand von der Mauer oder der Wand sollte möglichst 50 cm oder mehr betragen. Die Rose wird dabei schräg zur Mauer gesetzt, wobei die Wurzeln von der Mauer weg zeigen sollen. Sie blühen an Trieben, die den vorjährigen Ruten entspringen. Öfterblühende Sorten sollten kaum geschnitten werden, nur alte sowie blühfaule Triebe am Boden absägen. Junge und kräftige Langtriebe werden stehen gelassen. Optimal ist es, wenn junge Triebe (ein- und zweijähriges Holz) und alte Triebe (mehrjähriges Holz) etwa gleichstark vertreten sind. Kräftige Seitentriebe, die bereits im letzten Jahr geblüht haben, kürzt man nach der Blüte auf 3–4 Augen ein. Sie blühen dann ein zweites Mal. Einmal blühende Kletterrosen und Ramblerrosen sollte man möglichst frei wachsen und sich entfalten lassen. Schnittmaßnahmen werden nur notwendig, wenn sie gebändigt oder verjüngt werden sollen. Dazu entfernt man lediglich alte, abgestorbene oder quer wachsende Zweige.

Strauchrosen

Strauchrosen wachsen buschig aufrecht und können eine stattliche Größe erreichen. Sie sind ideal für Gruppen- und Heckenpflanzungen, da sie mit ihrem dichten Wuchs einen guten Sichtschutz bieten. Aber auch als Kombinationspartner in einer artenreichen Pflanzung, z.B. mit Stauden, dienen sie als wirkungsvoller Blickpunkt und geben jedem Garten Struktur. Strauchrosen sind je nach Wuchshöhe mit einem Abstand von 70–100 cm zu pflanzen. Sie sollten möglichst wenig geschnitten werden, um die Form zu bewahren. Zudem blühen sie oft erst an den mehrjährigen Trieben. Es werden daher nur sehr alte, verholzte Stämme bodeneben abgesägt. Sollte der Strauch völlig überaltert sein, wird er insgesamt sehr stark zurück geschnitten.

Englische Rosen

Die Englischen Rosen des Züchters David Austin sind vielen Rosenliebhabern ein Begriff. Sie vereinen den Charme sowie die Wuchsform alter Rosen mit der Farbvielfalt moderner Sorten. Das Resultat sind Rosen, die mit großen gefüllten Blüten, einem herrlichen Duft und einer sehr guten Pflanzengesundheit überzeugen. Englische Rosen werden mit einem Abstand von ca. 40 cm gepflanzt, wenn sie wie Edelrosen geschnitten werden. Sollen sie jedoch ihren natürlichen Strauchrosencharakter entwickeln, muss der Abstand je nach Sorte 70–100 cm betragen. Sie können – will man eine größere Blütenfülle erzielen – jährlich wie Edelrosen geschnitten werden. Um die Wuchsform einer Strauchrose zu erhalten, werden Englische Rosen wie diese aber auch nur ausgelichtet.

Hochstammrosen

Der Begriff der Hochstammrose bezieht sich auf eine spezielle Art der Veredelung. Bei ihr werden geeignete Rosensorten auf einen Stamm veredelt, der in der Höhe variieren kann. Sie eignen sich bestens für eine zierende Einzelstellung im Beet oder auch im Kübel und können wunderbar mit anderen Rosen, Stauden oder Sommerblumen unterpflanzt werden. Vor der Pflanzung wird ein der Pflanzengröße entsprechend langer Pfahl senkrecht in das ausgehobene Pflanzloch eingeschlagen. Dabei ist zu beachten, dass dieser später 10–20 cm in die Krone hereinreicht, um ein eventuelles Ausbrechen an der Veredelungsstelle zu verhindern. Nach dem Pflanzen die Stammrose an den Pfahl binden. Kokos, Jute oder Bast sind unbedenkliche Bindematerialien und eignen sich besonders gut. Dabei nicht zu fest binden, um ein späteres Einschneiden am Stamm zu verhindern und die Setzung des Bodens auffangen zu können. Anders als bei Rosensträuchern orientiert sich die Pflanztiefe der Hochstammrose nicht an der Veredelungsstelle, sondern an der sogenannten Zapfschnittstelle am Stammfuß; einer Krümmung im Übergangsbereich zwischen Wurzel und Stamm. Diese soll sich eine Handbreit über dem späteren Erdniveau befinden. Hochstammrosen vertragen einen jährlichen Rückschnitt ihrer Kronentriebe auf circa 20–40 cm. Zusätzlich sind alle schwachen und nach innen wachsenden Triebe zu entfernen. Bei dem Schnitt der verbleibenden, stärkeren Triebe auf eine ausgewogene Kronenform achten. Alle Triebe, die am Stamm erscheinen oder aus den Wurzeln wachsen, sind ständig zu entfernen! Zur Überwinterung die Kronentriebe der Stammrosen und die Veredelungsstelle unmittelbar darunter mit Holzwolle oder Stroh umwickeln und als Nässeschutz von außen mit Fichtenreisig abdecken und festbinden. In milderen Gegenden ist das Überziehen der Krone mit einem Jutesack oft ausreichend. Folienbeutel – gelocht oder ungelocht – eignen sich keinesfalls für den Winterschutz. In besonders frostgefährdeten Gebieten hat sich bei jungen Stammrosen auch das Umlegen der Pflanzen bewährt. Hierbei wird der Stamm zu Boden gezogen und mit Haken fixiert. Beachten Sie: Die Umlegerichtung wird durch die Zapfenschnittstelle vorgegeben. Locker mit Erde oder Reisig bedeckt werden die Krone und der besonders empfindliche Stamm auf diese Weise bestens geschützt. Im Frühjahr den Stamm der Rose wieder behutsam aufrichten.

Hochstammrosen


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