Clematis

Clematis

Pflanz- und Pflegeanleitung Clematis

Botanischer Name

Clematis in Arten und Sorten

Familie

Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Pflanzung und Standort

Clematis – zu deutsch auch Waldreben genannt – werden im Gegensatz zu allen anderen Schlingern, die flach gesetzt werden, etwa handbreit tiefer gepflanzt. Pflanzen Sie Ihre Clematis am besten so tief, 1–2 Knospenpaare (das sind circa 7 –10 cm Pflanzenlänge) mit in die Erde kommen. Einerseits ist der Wurzelballen so ein wenig frostgeschützter und andererseits können diese Augen, sollte die Pflanze einmal erkranken oder aber beschädigt werden, später einmal austreiben. Als Pflanzabstand rechnet man im Durchschnitt mit 100–150 cm. Clematispflanzen lieben einen vollsonnigen Standort, jedoch benötigen sie einen kühlen und beschatteten Wurzelbereich. Diesen erreicht man relativ einfach durch die Vorpflanzung von flachen Stauden und/oder Zwerggehölzen. Kübelpflanzen kann man mit flachen Stauden und/oder Sommerblumen unterpflanzen. Alternativ kann man den Boden auch mit einer Schicht Kies oder Tonscherben abdecken. Der Boden sollte locker, gut wasserdurchlässig und nährstoffreich sein. Er darf eher etwas kalkhaltig als zu sauer sein – der optimale pH-Wert liegt etwa ei 5,5 bis 6,0. Ein humoser und sandig-lehmiger Boden ist besonders günstig, wohingegen schwere Lehm- und Tonböden, die zur Staunässe neigen, weniger geeignet sind. Für Topfpflanzen empfiehlt sich handelsübliche, gute Blumen- oder Kübelpflanzenerde.

Pflege

Im Frühjahr sollte man ausgepflanzten Waldreben – wie Clematis auch genannt werden – einen ausgewogenen Dünger wie Pflanzenfutter® für den Ziergarten zugeben. Er versorgt sie mit allen wichtigen Nährstoffen. Bei Kübelpflanzen kann man während der Wachstumsphase dem Gießwasser wöchentlich einen Flüssigdünger wie Pflanzenfutter® flüssig zugeben. Die Erde im Kübel sollte immer leicht feucht sein, aber keine Staunässe aufweisen.

Besonderheiten zum Schnitt

Oft werden Clematis nie mehr geschnitten. Durch das Einkürzen der Klettergehölze erreicht man jedoch eine bessere Verzweigung und verhindert das Verkahlen und Verholzen im unteren Bereich.

Wildarten wie Clematis alpina, Clematis macropetala und Clematis montana werden in der Regel gar nicht mehr geschnitten. Lediglich schwache und tote Triebe werden sofort nach der Blüte entfernt. Sollte dennoch einmal ein Rückschnitt notwendig werden, um einem Vergreisen der Clematis vorzubeugen, wartet man die Blütezeit im April/Mai ab und schneidet dann im Juni auf das gewünschte Maß zurück.

Alle großblumigen, zweimal blühenden Clematis schneidet man im Winter kurz vor dem Austrieb (Dezember bis Februar) nur leicht zurück. Entfernt man die nach der ersten Blüte gebildeten Fruchtstände, fällt die Sommerblüte an den neuen Langtrieben üppiger aus. Um einem Verkahlen dieser Clematis vorzubeugen, empfiehlt sich alle 4–5 Jahre ein starker Rückschnitt im Winter. Der Frühjahrsflor im Folgejahr fällt dann aber etwas geringer aus.

Alle ausschließlich im Sommer blühenden Clematis-Hybriden und Clematis Wildarten wie Clematis Jackmanii und Clematis viticella werden in dem Zeitraum von Dezember bis Februar jährlich bis auf die stärksten Augenpaare zurückgeschnitten. Das kann in manchen Fällen bis auf eine Höhe von 30 cm über dem Erdboden zutreffen. Auch alle Boulevard®-Clematis, New WorldTM-Clematis und Terrassen-Clematis werden im zeitigen Frühjahr auf etwa 30 cm zurückgeschnitten.


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