Fetthenne Pflege

Fetthenne Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Sedum in Arten und Sorten

Familie

Dickblattgewächse (Crassulaceae)

Die meisten Sedum-Arten sind ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen. Ein Teil davon ist immer- oder wintergrün. Ihr Wuchs kann sowohl kriechend wie auch buschig sein. Ihre Wuchshöhen reichen dementsprechend von wenigen Zentimetern bei den teppichbildenden Arten bis zu 60 cm bei den höheren Arten. Ihren Namen hat die Fetthenne in Anlehnung an die sukkulenten, dickfleischigen Blätter bekommen. Sie dienen als Wasserspeicher und machen die Staude zu einem Trockenheitsspezialisten. Die Blätter sind eiförmig bis oval, ledrig und fleischig – die ab Juli erscheinenden Blüten tellerförmig. Beide überzeugen dank moderner Züchtungsarbeit durch eine attraktive, breite Farbpalette. Fetthenne ist eine typische Bauerngartenpflanze. Während sich die niedrigen Arten exzellent für die Dachbegrünung sowie für Stein- und Kiesgärten eignen, kommen die höheren Arten vorwiegend in Staudenbeeten zum Einsatz. Auch in Töpfen und Blumenkübeln können sie stehen. Alle Fetthennen sind wertvolle Bienen- und Insektenweiden sowie Schmetterlingspflanzen.



Pflanzung und Standort Fetthenne

Nahezu alle Fetthennen lieben einen sonnigen Standort. Was ihre Ansprüche betrifft, ist die robuste und pflegeleichte Staude äußerst anspruchslos. Selbst auf steinigen und mageren Böden wächst sie noch. Bevorzugt wird ein sandiger und gut durchlässiger, schwach saurer bis neutraler Boden. Staunässe wird nicht vertragen. Schwere Böden können aus diesem Grund durch die Zugabe von Sand, Kies oder Splitt aufgebessert werden. Auf zu feuchten und zu stark gedüngten Standorten büßen die Pflanzen ihre Standfestigkeit ein, teilweise können die Triebe sogar einknicken. Je trockener und magerer ein Standort also ist, umso wohler fühlen sich die Fetthennen.

Pflege Fetthenne

Fetthennen dürfen nur sehr sparsam gedüngt werden. Denn wie bereits erwähnt führt ein zu hohes Nährstoffangebot zu weichen und instabilen Trieben. Grundsätzlich ist ein Schnitt der Stauden nicht nötig. Bei den kriechenden Sorten kann man im Frühjahr die Triebe einkürzen, um einen dichten Wuchs zu fördern. Die alten Blütenstände höherer Sorten schneidet man am besten erst im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr vor dem neuen Austrieb zurück, denn sie sind auch im Winter ein dekorativer Anblick und ein Winterschutz der Pflanze. Um die Blühwilligkeit der Stauden zu erhalten, empfiehlt es sich, die sie etwa alle 5 Jahre zu teilen. Der ideale Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr. Alle Fetthennen sind gut winterhart, wenn sie sich an ihrem Standort wohlfühlen.

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