Tayberry

Tayberry

Pflanz- und Pflegeanleitung Tayberry

Botanischer Name

Rubus fruticosus x idaeus

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)

Einordnung

Beerenobst

Pflanzung und Standort

Für die Kultur von Tayberries empfiehlt es sich, vier Drähte zu spannen. Der unterste Draht wird in 60 cm Höhe befestigt, die drei darüberliegenden Drähte mit jeweils 40 cm Abstand. So ergibt sich eine Gesamthöhe von 1,8 m. An diesem Drahtgerüst können die 3–4 m langen Triebe der Tayberry gut aufgebunden werden. Der Reihenabstand beträgt circa 2,5–3 m, der Pflanzeabstand in der Reihe 2–2,5 m. Wegen ihrer extrem langen Triebe, können Tayberries auch als fruchttragende Hecke zur Einzäunung oder als „Kletterpflanze“ an Hauswänden verwendet werden. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit einem humosen und lockeren Gartenboden ist ideal für Tayberries.

Pflege

Tayberries treiben neue Ranken aus dem Stamm in Bodennähe. Daher erfolgt bei der Pflanzung ein nicht ganz so scharfer Rückschnitt. Eine senkrechte Erziehung von 5–6 Ranken pro Pflanze hat sich bewährt. Im unteren Bereich der Ranken bilden sich wie bei Brombeeren Geiztriebe, die im Sommer auf Augen zurückgeschnitten werden. Die über den obersten Draht herausragenden Ranken werden gekürzt. Im zweiten Jahr blüht und fruchtet Tayberry an kurzen Seitentrieben. Die gleichzeitig entstehenden Jungtriebe werden vorläufig am Boden oder am untersten Draht entlang geführt, um sie bei Bedarf im Winter schützen zu können. Im Frühjahr werden dann die alten abgeernteten Ranken bis in Bodennähe zurückgeschnitten und die vorjährigen an ihrer Stelle aufgebunden. Zu einer ausgewogenen Ernährung empfiehlt sich Pflanzenfutter® für Beerenobst.

Ernte und Lagerung

Alle Tayberries sind durch Züchtung aus einer Kreuzung zwischen Himbeeren und Brombeeren entstanden und selbstfruchtbar. Während der Wuchs sowie die langen, meist bedornten und biegsamen Ranken eher Brombeeren ähneln, erinnern die Früchte mehr an Himbeeren. Mit der Sorte Buckingham Tayberry® gibt es erstmalig auch eine unbedornte Variante mit dornenlosen Ruten. Die Früchte müssen an der Pflanze voll ausreifen und sollten weinrot geerntet werden. Der Zapfen verbleibt in der Frucht. Durch das sehr gute Aroma und den leicht säuerlichen Geschmack eignen sich die Früchte von Tayberries hervorragend für die Herstellung von Gelees, Konfitüren und Säften. Sie lassen sich ohne Aromaverlust tiefgefrieren. Ansonsten sind Tayberries eher schlecht zu lagern und am besten frisch zu verzehren.


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