Kaki

Pflanz- und Pflegeanleitung Kaki

Botanischer Name

Diospyros kaki

Familie

Ebenholzgewächse (Ebenaceae)

Einordnung

Exotisches Obst

Pflanzung und Standort

Am wohlsten fühlen sich Kakis an einem vollsonnigen, geschützten Standort auf einem lehmig-humosen, tiefgründigen, nährstoffreichen und kalkarmen Boden. Die Pflanze ist sehr trockenheitsresistent, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe, eine gute Drainage ist daher wichtig. Für Kübelpflanzen gilt: Das Pflanzgefäß sollte nicht weniger als 25 Liter Inhalt haben. Als Substrat eignen sich alle handelsüblichen Qualitäts-Blumenerden. Die Kakipflaume kann in wintermilden Regionen auch ausgepflanzt werden. Ältere Pflanzen vertragen ohne weiteres kurzfristig Temperaturen von bis zu –18 °C, zuverlässig winterhart ist die Pflanze jedoch nur in Regionen mit Weinbauklima. Die Winterhärte wird, wie bei jedem Baum, von Faktoren wie Standort, Alter oder Ernährungszustand beeinflusst. Der späte Austrieb schützt vor Spätfrösten.



Pflege

Besonders schöne Früchte bekommt man, wenn die Kakipflanze im zeitigen Frühjahr mit einem Volldünger versorgt wird, zum Beispiel mit Pflanzenfutter® für Obstgehölze. Im Herbst fördert eine Hand voll Gärtner Pötschkes Patentkali ihre Widerstandskraft. In Kübel gepflanzte Kakis sollten zusätzlich bis zur Ernte regelmäßig (circa 1-mal pro Monat) mit einem geeigneten Flüssigdünger versorgt werden, wie zum Beispiel Pflanzenfutter® flüssig. Man sollte die Pflanzen grundsätzlich nicht überdüngen, da sie sonst sehr schnell wachsen und die dadurch gebildeten langen, dünnen Triebe sehr frostanfällig sind. Lassen Sie den Wurzelballen fast austrocknen, bevor Sie wieder ausgiebig gießen. Im Winter benötigt die Pflanze fast kein Wasser, da sie ja das Laub abgeworfen hat. Regelmäßige Schnittmaßnahmen zur Fruchtbildung sind bei Kakis nicht notwendig. Es wird empfohlen, jährlich das Totholz zu entfernen und alle 3–4 Jahre diejenigen Triebe herauszuschneiden, die ins Innere des Baumes wachsen. Zu lange Triebe können gegen Ende der Winterruhe im März / April eingekürzt werden. Dies kann allerdings die Blüte verzögern und zu Ertragsausfällen führen. In besonders rauen Lagen empfiehlt sich bei jungen Bäumen eine Kübelpflanzung mit frostfreier Überwinterung. Die laublosen Kakipflanzen sind leicht zu überwintern, da ihr Wärme- und Lichtbedarf minimal ist. Die Überwinterung kann frostfrei bei Temperaturen bis 10 °C hell oder dunkel erfolgen. Auch ausgepflanzte junge Bäume benötigen anfangs einen Winterschutz. Bei ausgepflanzten Exemplaren sollte man den Bodenbereich mulchen und in sehr frostigen Perioden den Baum mit Vlies, einer Strohmatte oder ähnlichem schützen.

Ernte und Lagerung

Die Kaki Tipo ist selbstfruchtend. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu 20 Kilogramm Ertrag bringen. Mit ersten Erträgen ist bereits im ersten oder zweiten Standjahr zu rechnen. Die Erntezeit fällt in die Monate Oktober und November. Es ist wichtig, dass man nur vollausgereifte Früchte erntet. Die Schale sollte bei Fingerdruck leicht nachgeben. Bei dem Verzehr von unreifen rohen Früchten wird der Mund pelzig und taub. Unreife Früchte können aber zu Marmelade oder ähnlichem verarbeitet werden.



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